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WM 2026: Frankreich-Star rechnet mit Teamkollegen ab!

WM 2026: Frankreich-Star rechnet mit Teamkollegen ab!
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Der Stachel des Frusts sitzt tief! Frankreich-Star Adrien Rabiot (31) hat sich nach der 4:6-Niederlage gegen England zu drastischen Aussagen gegenüber seinen Mitspielern hinreißen lassen. Die favorisierten Franzosen hatten im Spiel um Platz drei der Weltmeisterschaft eine erste Horror-Halbzeit hingelegt und schon zur Pause völlig verdient mit 0:4 zurückgelegen.

In der Mixed Zone rechnete Rabiot nach dem Spiel ab: „Diese erste Halbzeit war ziemlich beschämend, würde ich sagen. Ich habe bei einigen Spielern Verhaltensweisen beobachtet, die ich bisher in einem solchen Spiel noch nie gesehen habe. Es stimmt, dass es enttäuschend ist, denn es war die letzte Chance, sich in diesem Wettbewerb gut zu präsentieren.“ Ausreden wollte der Mittelfeldstar nicht gelten lassen: „Es stimmt, dass es nach diesem verlorenen Halbfinale gegen Spanien eine große Enttäuschung gibt. Aber es galt, bis zum Schluss alles zu geben. Man kann sich natürlich nicht damit zufriedengeben, die Dinge einfach so zu verpfuschen. In der ersten Halbzeit war das Verhalten bei einigen ziemlich inakzeptabel!“

Ärgerlicher Deschamps-Abschied

Immerhin habe man sich in der Halbzeitpause wieder gefangen, so Rabiot. „Wir haben miteinander gesprochen und gesagt, dass wir doch ein bisschen Stolz zeigen und etwas beweisen müssen – in der zweiten Halbzeit lief es deutlich besser. Natürlich hätten wir uns einen Sieg zum Abschluss gewünscht, damit der Trainer einen schöneren Abschied hätte.“ Frankreich war im letzten Spiel von Didier Deschamps (57) als Nationaltrainer nach dem 0:4-Rückstand noch einmal auf 3:4 herangekommen, hatte am Ende aber mit 4:6 verloren.

Deschamps selbst zeigte sich bei seinem Abschied milde – mit seiner Mannschaft und auch mit Rabiot nach dessen harten Aussagen. Der scheidende Weltmeister-Trainer von 2018: „Ich werde heute keine Rechnungen aufmachen. Die Spieler wissen das sehr gut. Ich werde nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen. Andererseits sage ich es ihnen immer direkt. Wir mussten das erst einmal verdauen. Aber ich bin derjenige, der sich geirrt hat, ich hätte von Anfang des Spiels an andere Entscheidungen treffen sollen und es wäre vielleicht besser gelaufen. Offensichtlich hätten es auch einige Spieler besser machen können, aber ich wünsche allen das Beste.“

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