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WM 2026: Spanien-Star vor Finale mit krasser Aussage über Trump

WM 2026: Spanien-Star vor Finale mit krasser Aussage über Trump
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New York – Dieser Spanier will den Pokal holen – und schnell wieder nach Hause! Stürmer Borja Iglesias (33) hat gar keine Lust auf die Zeremonie nach dem WM-Finale (21 Uhr/ZDF und MagentaTV und im Liveticker bei Bild.de). Grund ist US-Präsident Donald Trump (80), der bei der Verleihung der Medaillen und des Pokals auf dem Feld sein wird. Iglesias wird ihm widerwillig die Hand schütteln. Dem spanischen Magazin „Panenka“ nannte er den Grund: „Ich will nicht ins Gefängnis gehen.“

Laut Iglesias soll Begrüßung „schnell vorübergehen“

Der Stürmer von Celta Vigo sträubt sich gegen die Begegnung mit Trump, wünscht sich aber, dass die Freude über den Finalsieg den Moment überstrahlt: „Ich hoffe, ihn in einem Moment begrüßen zu können, in dem wir alle sehr glücklich sind, und dass dieser Moment schnell vorübergeht und ich ihn dann vergessen kann.“

Bereits der letzten WM sorgte ein politisches Staatsoberhaupt für Schlagzeilen. Der Emir von Katar hing Lionel Messi (39) bei der Pokalübergabe ein traditionelles arabisches Gewand um. Dabei war das Ganze laut FIFA-Regeln eigentlich verboten. Borja Iglesias befürchtet, dass es bei dieser WM mit Donald Trump an der Seite von FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) erneut unangenehm werden kann.

Es ist nicht das erste Mal, dass Borja Iglesias sich politisch äußert. So trat er nach dem Kuss-Skandal im spanischen Verband zwischenzeitlich aus der Nationalmannschaft zurück. Der ehemalige spanische Verbandspräsident Luis Rubiales küsste Spanien-Kapitänin Hermoso nach dem Gewinn der Frauen-Weltmeisterschaft 2023 gegen ihren Willen auf den Mund. Daraufhin verabschiedete Iglesias sich aus Protest.

Iglesias: „Habe nicht so viel Macht“

Iglesias äußerte sich auch gegen Rassismus und Homophobie. 2025 bezeichnete er zudem das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen als „Genozid“. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs sieht derzeit keine ausreichenden Beweise für diese Behauptung.

Iglesias ist sich seiner begrenzten Macht vor dem Finale jedoch bewusst und sagt: „Ich glaube nicht, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, um Kontroversen zu schüren. Die Leute wissen ganz genau, was ich denke. Ich würde gerne vieles tun, aber die Realität sieht so aus, dass ich – auch wenn die Leute mich für allmächtig halten – nicht so viel Macht habe, um bestimmte Dinge anzugehen.“

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