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Höhlen-Wunder in Laos: Fünf Goldsucher gerettet – zwei noch vermisst

Höhlen-Wunder in Laos: Fünf Goldsucher gerettet – zwei noch vermisst
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Xaisomboun (Laos) – Jetzt geht das Bangen und Hoffen wieder los. Die Freude über die fünf gefundenen Goldgräber dauerte nur kurz. Denn noch immer sind zwei Bergmänner in dem Höhlensystem in Laos eingeschlossen. Bei den Rettern schwindet langsam die Hoffnung. Auch die Geretteten konnten keine Hinweise zu den Vermissten geben.

Nach Tagen in der überfluteten Höhle in Laos wurden am Mittwoch fünf vermisste Goldsucher lebend gefunden. Thailändische Spezialtaucher entdeckten sie tief in einem 300 Meter langen Höhlensystem. Sie waren entkräftet, aber am Leben. Die Vermissten saßen auf einem Felsvorsprung mit eingeschalteten Stirnlampen. Als sie endlich aus der Höhle waren, lachten sie. Sie waren völlig erschöpft – und unendlich erleichtert.

Kaum Hoffnung für zwei Goldsucher

Doch das Höhlen-Drama ist noch nicht vorbei: Zwei Goldsucher bleiben vermisst. Sie waren nicht in der Kammer, in der die fünf Überlebenden gefunden wurden. Schon die geglückte Rettung am Mittwoch war als letzter Versuch geplant worden. Nun sind zwei weitere Tage vergangen.

Der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi, der schon an der weltberühmten Rettung der Jugendfußballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle in Thailand beteiligt war, sagt: Die Chancen, die Vermissten zu finden, seien „sehr gering“. Rettungskräfte hätten inzwischen rund 95 Prozent des überfluteten Tunnelsystems durchsucht, bislang aber keine Spur der beiden Männer gefunden.

Dorfbewohner suchten nach Gold

Der laotische Einsatzleiter Bounkham Luanglath hofft auf ein zweites Wunder. Der Zeitung „Vientiane Times“ sagte er: „Wir sind ziemlich zuversichtlich, dass beide noch am Leben sein könnten, weil es keine Anzeichen für einen Todesfall gibt und auch kein übler oder abgestandener Geruch wahrnehmbar ist. Das ist ein positives Zeichen.“

Die Dorfbewohner waren vergangene Woche in der Provinz Xaisomboun in Zentral-Laos in die Höhle gestiegen. Sie suchten nach Gold. Dann kam die Sturzflut. Wasser drang in das Höhlensystem ein, der Rückweg war abgeschnitten. Drei Männer konnten sich noch retten und die Behörden alarmieren.

Gerettete Goldsucher in guter Verfassung

Tagelang kämpften sich Rettungskräfte durch enge Gänge, überflutete Passagen und ein komplexes Höhlensystem. Die fünf Geretteten sind laut Paasi körperlich und mental erstaunlich stabil. Als Bergarbeiter seien sie enge unterirdische Räume gewohnt, zudem hätten sie Nahrung und Wasser dabeigehabt, weil sie mehrere Tage in der Mine verbringen wollten. Dass noch zwei Männer vermisst werden, sei ihnen nicht bewusst gewesen.

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