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1. FC Köln: Fan-Liebling privat wie nie: Lukas Podolski spricht offen über Ehe-Probleme

1. FC Köln: Fan-Liebling privat wie nie: Lukas Podolski spricht offen über Ehe-Probleme
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Köln – Weltmeister Lukas Podolski (40) liefert auch nach seiner Karriere ab – und wie! 12 Tage nach seinem letzten Profi-Spiel für seinen Heimat-Klub Gornik Zabrze erscheint am 4. Juni seine neue Netflix-Doku (POLDI) und die zeigt weit mehr als Tore, Titel und Triumphe. Poldi packt aus!

BILD war bei der Welt-Premiere im Kölner RheinEnergie Stadion dabei und sah den 130fachen Nationalspieler in der Netflix-Produktion privat wie nie. Sein Doku-Motto: „Wenn man schon die Hose runterlässt, muss man sie auch unten lassen.“ Das hat er getan, nimmt seine Fans in den rund 90 Minuten mit in die engsten Familien-Kreise, an den Küchentisch seiner Eltern, in seine Heimat Polen und zu seiner geliebten Oma Helene, die im Dezember 2025 verstarb und der er seine Doku am Ende auch gewidmet hat.

Poldi lässt seine Liebsten zu Wort kommen – die Eltern, Tanten, seinen Sohn Louis, Freunde. Er zeigt sich als Mensch, Vater, Sohn und Ehemann. „Man sieht nur den Fußballer, den lustigen Poldi – es steckt aber viel mehr dahinter“, sagt seine Frau Monika, die in der Doku erstmals öffentlich spricht und sehr private Einblicke gewährt – nicht nur über das erste Treffen („Wir haben uns am Schulhof verabredet an der Tischtennisplatte“).

So schwer war die Köln-Rückkehr wirklich

Der emotionale Höhepunkt: Podolski und Monika verraten, dass es hinter der Glitzer-Karriere und dem Spaß-Image des kölschen Prinzen auch dunkle Momente gab, sprechen offen über ihre Ehe-Krise nach der Rückkehr aus München zum FC 2009. Poldi wurde in Köln damals wie der Messias gefeiert und vereinnahmt. „Eine Zeit für mich, wo ich schwer damit umgehen konnte, dass ich ihn mit Millionen Leuten teilen muss – Tag für Tag“, erzählt Monika und gibt zu: „Vielleicht hatte ich da so eine Phase, wo ich ihn mehr gebraucht hätte.“

Poldi aber lebte sein Leben weiter. Bolzplatz statt Baby-Bespaßung. Freunde statt Familie. Streit und Geschrei statt heile Familien-Welt. Monika schlug schließlich eine zeitliche Trennung vor. Poldi zog aus. „Es gab Momente in Köln, wo wir uns ein paar Wochen auch mal nicht gesprochen haben, uns gestritten haben und ein paar Wochen nicht zusammen waren“, sagt er in der Doku. Die Erkenntnis „wir können nicht ohne einander“ vereinte sie am Ende wieder. Poldi: „Irgendwie hat der Weg uns wieder zusammengeführt.“

Poldis Tränen-Beichte

Bewegende Bilder – rührende Momente: Poldi verrät in seiner Doku, wie er als Nationalspieler einst unter der ständigen Trennung von seinem 2008 geborenen Sohn Louis gelitten hat: „Damals habe ich viel geweint.“ Seine Eltern schildern ihre wilde Flucht aus Polen und er selbst verrät, wie er seinem Vater Waldemar einst vom ersten Profi-Geld einen Audi A4 geschenkt und unter Tränen übergeben hat.

Auch die typischen Poldi-Szenen kommen nicht zu kurz – seine Sprüche, seine Späße, seine Jugend-Streiche. Sein Neustart als Unternehmer, der 200 Dönerläden haben will und als Klub-Besitzer von Gornik Zabrze. Vor allem aber zeigt die Doku, wie schwer es dem Weltmeister von 2014 wirklich fiel, seine Karriere zu beenden und sich neu aufzustellen, zurechtzufinden. Die Entscheidung ist inzwischen gefallen. Den Fußballer Poldi gibt es nicht mehr. „Er ist in einem Abschnitt, wo er lernen muss, loszulassen“, sagt seine Frau Monika.

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