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Brandenburg: An der Tränke fiel der Wolf über das Mädchen (8) her

Brandenburg: An der Tränke fiel der Wolf über das Mädchen (8) her
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Baruth (Brandenburg) – Sie wollten einen Tag lang Tierpfleger sein. Doch er wurde für drei Kinder zum Albtraum. Ein Mädchen (8) liegt schwer verletzt im Krankenhaus.

Im Wildpark Johannismühle in Baruth griffen am Mittwochmorgen Wölfe die Achtjährige an. Nach Angaben der Polizei war das Mädchen mit zwei weiteren Kindern und einer Pflegerin im Gehege. Laut Kreisverwaltung Teltow-Fläming war ein „Tierpflegertag“ für Kinder gebucht. Der Park war zu diesem Zeitpunkt noch geschlossen, er öffnet regulär erst um 10 Uhr.

Die Wölfe attackierten das Kind, als die Tiere im Gehege getränkt wurden. Durch schnelles Handeln habe die Tierpflegerin weiteres Leid für die beiden anderen Mädchen verhindert, so der Kreis.

Eine Sprecherin der Polizeidirektion West sagte BILD, die Polizei sei um 9.30 Uhr informiert worden. Nach BILD-Informationen flog der Rettungshubschrauber „Christoph 31“ das Mädchen ins Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn. Das Kind soll schwere Kopfverletzungen erlitten haben.

„Technische Gründe“ steht an der Tür

Am Eingang hängt Absperrband. Ein Schild an der Tür nennt „technische Gründe“ für die Schließung. Der Landkreis teilt dagegen mit, der Wildpark bleibe wegen des Vorfalls bis auf Weiteres geschlossen. Er dürfe erst wieder öffnen, wenn die zuständige Behörde zustimmt.

Der Kreis kündigt an, dass das Veterinäramt den Park zeitnah kontrollieren wird. Ob die Wölfe gesund sind und wie sie sich verhalten haben, ist nach Angaben der Behörde noch nicht bewertet. Mängel aus früheren Kontrollen wurden laut Kreis behoben. Bei einer Kontrolle am 23. Juli 2025 fanden die Prüfer keine Sicherheitsmängel an Zäunen. Bei einer Teilkontrolle am 19. März 2026 gab es keine tierschutzrechtlichen Beanstandungen.

Laut Wildpark-Karte leben im Park Grau- und Polarwölfe, außerdem Braunbären und Luchse. Für Kinder bietet der Wildpark auf seiner Homepage exklusive Besuche beim Lieblingstier an: „Vielleicht möchtet ihr Wölfe füttern …“

Ein Anwohner aus Klasdorf sagt zu BILD: „Man fühlte sich da immer sicher, auch mit den Kindern. Ich kann mir nicht erklären, wie das passieren konnte.“

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