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FC Bayern: U23 erlebte Kompany-Schock mit – So lief das 1. Spiel danach!

FC Bayern: U23 erlebte Kompany-Schock mit – So lief das 1. Spiel danach!
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Nürnberg/München – Wie haben die Top-Talente des FC Bayern den Kompany-Schock verarbeitet? Am Freitag war Profi-Trainer Vincent Kompany (40) als Zuschauer beim U23-Training des deutschen Rekordmeisters zusammengebrochen. Amateur-Coach Dante (43) stand bei Kompany, als der Belgier kollabierte. Die Spieler von Bayern II erlebten den Notarzteinsatz hautnah mit. Nach den dramatischen Szenen inklusive Abtransport im Krankenwagen wurde das am Samstag angesetzte Regionalliga-Spiel gegen die DJK Vilzing mit Genehmigung der Oberpfälzer und des Bayerischen Fußball-Verbands verschoben. Vier Tage nach dem Kompany-Schock stand aber nun das erste Pflichtspiel für die Dante-Bayern auf dem Spielplan – BILD war vor Ort.

Dante möchte nicht über Kompany-Schock reden

Am Dienstagabend spielte Bayern II im Max-Morlock-Stadion bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg 1:1 (711 Zuschauer). Ein durchwachsener Auftritt, bei dem die Amateure vor allem im zweiten Durchgang Glück hatten, dass die Nürnberger ihre Chancen leichtfertig liegenließen. Als BILD nach dem Spiel bei Dante nachfragte, ob der Kompany-Schock dabei eine Rolle gespielt habe, wollte der Coach nicht darüber sprechen: „Wir haben es erlebt, aber wollen nicht darüber sprechen. Die Wahrheit liegt für mich im Fußball immer auf dem Platz.“ Dante wirkte bei seinen Worten so, als hätte der ehemalige Weltklasse-Verteidiger den Zusammenbruch von Kompany selbst noch nicht vollständig verarbeitet.

Sportvorstand Max Eberl (53) hatte am Samstag auf der Pressekonferenz zum Zustand des Talente-Teams und der Verschiebung des Vilzing-Spiels nach dem Kompany-Zusammenbruch gesagt: „Bei der U23 war es so, die haben das ja hautnah mitbekommen im Training. Für 17, 18‑jährige Jungs war das überfordernd und das ist auch nur menschlich. Viele Menschen haben noch keine negativen Erfahrungen gemacht, deswegen konnten wir es zum Glück verschieben.“

Dante saß wegen Rot-Sperre auf der Tribüne

Für Dante war das Spiel gegen die Zweite vom Club doppelt besonders: Wegen seiner Roten Karte aus dem 4:2 im Münchner Derby gegen den TSV 1860 war er gesperrt und durfte nur neben NLZ-Leiter und Ex-Nürnberger Michael Wiesinger (53) auf der Tribüne Platz nehmen. Co-Trainer Babak Keyhanfar (41) übernahm an der Seitenlinie.

Nach 13 Minuten kassierten die „kleinen Bayern“ das Gegentor: Einen Freistoß aus rund 25 Metern zirkelte Nürnbergs Joel Skowronek (20) unhaltbar ins rechte Eck (13.). In der 30. Minute schlugen die Bayern zurück: Nach einer Flanke von Do-Yeon Kim (18) köpfte Anton Heinz (28) zum 1:1 ein. Dante sprang von seinem Sitz auf und jubelte auf der Medientribüne. Kapitän Heinz (32.) und Yll Gashi (18/45.) hatten noch Möglichkeiten zur Führung, scheiterten aber mit ihren Abschlüssen.

Was Dante beim Nürnberg-Spiel ärgerte

Dann der Bruch im Bayern-Spiel nach der Pause: Plötzlich war Bayern II völlig von der Rolle. Dante ärgerte sich immer wieder auf der Tribüne über den unkonzentrierten Auftritt seiner Mannschaft. Er saß kaum noch. Nach der Partie sagte er zu BILD: „Ich habe unsere Mannschaft nicht erkennen können, wir haben ohne Aggressivität und ohne Klarheit gespielt. Die Einstellung unserer Mannschaft war nicht in Ordnung und wir müssen daraus unbedingt lernen.“

Die Amateure nahmen nur dank der starken Paraden von Nachwuchs-Torwart Jannis Bärtl (20) und wegen der Nürnberger Abschlussschwäche einen Punkt mit aus dem ersten Spiel nach dem Kompany-Schock!

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