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Am Abend vor der Fußball-WM-Eröffnung: Fünf Polizisten in Mexiko auf Streife erschossen

Am Abend vor der Fußball-WM-Eröffnung: Fünf Polizisten in Mexiko auf Streife erschossen
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Morelia (Mexiko) – Am Donnerstag wird die Fußball-WM 2026 mit dem Spiel Mexiko gegen Südafrika eröffnet – es soll ein Fest des Sports und der Freude werden. Doch das sportliche Highlight wird von einem Blutbad überschattet: Nur wenige Stunden vor der WM-Eröffnung wurden in Mexiko fünf Polizisten erschossen.

Angreifer töten fünf Polizisten

Im Bezirk Nahuatzen des Bundesstaates Michoacán, rund 300 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt, eröffneten Unbekannte am Mittwoch das Feuer auf ein Fahrzeug der Polizei, das auf Patrouille war. Wie das Sicherheitsministerium des Bundesstaates mitteilte, starben fünf Beamte im Kugelhagel, fünf weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Großeinsatz in Mexiko

Die Polizei zog sofort alle verfügbaren Einheiten in dem Gebiet zusammen und fahndete nach den Tätern. Die Beamten entdeckten zwei verlassene Pickups, die mutmaßlich den Tätern gehören. In den Scheiben sind Einschusslöcher zu sehen – offenbar gelang es den Beamten noch, das Feuer zu erwidern. Im Inneren der Fahrzeuge lagen Waffen und Munition. Der Gouverneur von Michoacán, Alfredo Ramírez Bedolla, teilte in den sozialen Medien mit: „Angesichts des feigen Angriffs auf unsere Guardia Civil in Nahuatzen werden wir keinen Schritt zurückweichen. Dieser bedauerliche Vorfall ist ein Angriff auf den Staat, und ich versichere Ihnen, dass er nicht ungestraft bleiben wird.“

Sicherheit der Fußball-Fans nicht gefährdet

Noch ist unklar, wer die Angreifer sind. In dem Bezirk agiert aber das mächtige Drogenkartell „Jalisco Nueva Generación“. Die Sicherheit der Fußball-Fans, so die mexikanische Regierung, sei nicht gefährdet. Das Land hat nach eigenen Angaben mehr als 100.000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sowie Drohnen, Militärflugzeuge und Sprengstoffspürhunde im Einsatz, um die Spiele zu schützen. Mexiko richtet die Weltmeisterschaft gemeinsam mit den USA und Kanada aus.

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