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Ukraine trifft Putins Luftflotte ins Herz! Zwei sowjetische U-Boot-Jäger zerstört

Ukraine trifft Putins Luftflotte ins Herz! Zwei sowjetische U-Boot-Jäger zerstört
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Taganrog (Russland) – Schwerer Schlag für Putins Luftflotte! Ukrainische Drohnen haben in der Nacht mehrere Ziele im Süden Russlands getroffen – darunter offenbar auch militärisch und wirtschaftlich wichtige Anlagen. Nach Angaben von Militärbloggern galt der Angriff unter anderem dem Militärflugfeld in Taganrog. Dabei seien ein Iskander-Raketensystem sowie zwei Tu-142-Flugzeuge zerstört worden. Bestätigt wurde auch ein Angriff auf den Hafen der Stadt am Asowschen Meer. Dort fingen ein Tanker und ein Öllager Feuer.

Der Kommandeur der ukrainischen Drohnenkräfte, Robert Brovdi, bestätigte den Angriff. Zwei zerstörte Tu-142 in einer einzigen Nacht – das trifft die russischen Luftstreitkräfte ins Mark. Denn: Die Tupolew Tu-142 ist ein sowjetisch-russisches Seeaufklärungsflugzeug, das für die Seeüberwachung und U-Boot-Bekämpfung beinahe unersetzlich ist.

Durch ihre enorme Reichweite (mehr als 12.000 Kilometer) sind sie aber auch weit entfernt von Russlands Küste (Nordatlantik, Pazifik, Barentssee) im Einsatz. Vorfälle mit der Tupolew gab es immer wieder – erst im März war ein Aufklärer in die Luftverteidigungszone vor Alaska eingedrungen und von kanadischen und US-Kampfjets abgefangen worden.

Tupolew-Flotte schrumpft seit Jahren

Russland hat nur noch sehr wenige dieser Maschinen. Die Tu-142-Flotte schrumpft seit Jahren, ohne dass eine moderne Nachfolge in Produktion ist. Ihre Präsenz im Schwarzen Meer gilt zwar eher als nachrangig. Aber der Verlust der Maschinen in Taganrog könnte den Experten zufolge vor allem die nördliche Seeüberwachung treffen.

Der Zeitpunkt für den Angriff ist offenbar sehr bewusst gewählt worden. In Taganrog befindet sich auch ein Luftfahrt-Reparaturwerk, das Tu-142-Komponenten wartet – es war erst vor drei Tagen angegriffen worden. Heißt: Russland könnte nicht nur zwei Flugzeuge verloren haben, sondern auch die nötige Infrastruktur zur Instandhaltung der verbliebenen Maschinen.

Tanker und Öllager ebenfalls getroffen

Auch der Hafen der Stadt geriet ins Visier der Ukraine. Ein Tanker und ein Öllager wurden von Drohnen getroffen und fingen Feuer, bestätigte der Regionalgouverneur Juri Sljusar. Öl sei nicht ausgetreten, es sei auch niemand verletzt worden.

In der benachbarten Region Krasnodar sei ein Öldepot in der Stadt Armawir getroffen worden, auch dort habe es gebrannt. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden. Aus der Grenzregion Belgorod melden die russischen Behörden zudem zwei Tote nach Drohnenangriffen.

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