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Thomas Tuchel verzaubert englische Frauen

Thomas Tuchel verzaubert englische Frauen
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Er fliegt mit seiner Mannschaft durch die WM – und anscheinend auch in die Herzen der englischen Frauen. Thomas Tuchel (52) und die Three Lions stehen im WM-Halbfinale, treffen am Mittwochabend (21 Uhr, ARD/MagentaTV und im Live-Ticker auf bild.de) auf Argentinien. Erstmals seit dem Titelgewinn 1966 könnte die Nation wieder in ein WM-Finale einziehen. Dabei sorgt Tuchel nicht nur mit seinem sportlichen Erfolg für Begeisterung auf der Insel.

Im Januar 2025 hat Tuchel die englische Nationalmannschaft übernommen. Zunächst bekam er aufgrund der teils unspektakulären und kontrollierten Spielweise Kritik ab. Nach der blamablen 1:3-Pleite vor einem Jahr gegen Senegal gab es bereits Pfiffe und kritische Stimmen. Seitdem verlor das Team nur eine von 16 Begegnungen, ist unter Tuchel in Pflichtspielen weiterhin ungeschlagen. Inzwischen hat Tuchel das britische Königreich verzaubert und könnte beim Titelgewinn zum Ritter geschlagen werden.

Englische Frauen von Tuchel begeistert

Sogar bei den englischen Frauen genießt er Kultstatus. Im britischen Online-Forum „mumsnet“ tauschen sich Frauen über Tuchels Aussehen und seine Art aus. Dort geraten sie regelrecht ins Schwärmen. Eine Userin schrieb am 1. Juli nach dem Auftaktsieg bei der WM gegen DR Kongo (2:1): „Geht es noch jemandem so? Er hat nach dem heutigen Spiel im Interview ein wirklich schönes Lächeln.“

Eine weitere Nutzerin hat ebenfalls von Tuchel geschwärmt: „Ich glaube, es liegt einfach daran, dass er Englands Nationaltrainer ist – das hat irgendwie eine ganz besondere Ausstrahlung. Eine seltsame vielleicht, aber eben doch eine Ausstrahlung.“ Unter dem gleichen Post-Abschnitt schreibt eine weitere Userin: „Es ist einfach eine Freude, ihm zuzusehen, oder? Er ist wirklich attraktiv.“

Suzanne Moore, Autorin der britischen Zeitung „The Telegraph“ (gehört wie BILD zu Axel Springer) schreibt in ihrer Kolumne über Thomas Tuchel und seine Wirkung nach außen. Moore: „Was Tuchel anders macht und gerade deshalb so attraktiv wirkt: Er behandelt seine Spieler nicht wie Kinder. Er spricht die Dinge so an, wie er sie sieht. England hatte gegen Norwegen tatsächlich auch das nötige Quäntchen Glück. Damit stellt er sich bewusst gegen eine moderne Erziehungs- und Bildungskultur, in der jeder jederzeit belohnt werden soll.“

Konkret: Tuchel wird von seinen eigenen Spielern hin und wieder gehasst, weil er seine Stars auch nach erfolgreichen Spielen mal kritisiert. So zuletzt Doppeltorschütze Jude Bellingham beim 2:1-Sieg im Viertelfinale gegen Norwegen.

Sportlich könnte Tuchel Geschichte schreiben, wenn er seine Mission mit dem Titel krönt. Er wäre der erste Weltmeister-Trainer, der nicht in dem Land geboren wurde.

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