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Ferrari: Zoll in Frankfurt bremst geklaute 1050-PS-Karre aus

Ferrari: Zoll in Frankfurt bremst geklaute 1050-PS-Karre aus

Frankfurt/Main – 1050 Pferdestärken lassen ihn in 2,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Hätten die Zöllner am Frankfurter Flughafen nicht aufgepasst, hätten sich diese Pferdchen nach Mexiko vergaloppiert. Die Beamten vereitelten die „illegale Ausfuhr eines Ferrari Testarossa mit einem Warenwert von über 500.000 Euro“, teilte der Zoll am Montag mit.

Der hybride Ferrari 849 Testarossa (Preis ab 450.000 Euro) wird erst seit diesem Jahr ausgeliefert. Wer einen haben will, muss nicht nur mindestens 450.000 Euro (ohne Extras) hinblättern, sondern auch bis zu 24 Monate auf die Auslieferung warten. Das war einem Kunden in Übersee mutmaßlich zu lange. Möglich, dass jemand einen Diebstahl des Boliden in Auftrag gab.

Doch der Coup scheiterte am Zoll: Bereits am Freitag rollte ein fast nagelneuer, verpackter und mit Gurten gesicherter Testarossa durch die Kontrolle am Flughafen Frankfurt/Main. Die Beamten staunten nicht nur. Sie schauten auch ganz genau hin. Treffer! Es stellte sich heraus, dass der Luxuswagen ein Ferrari ist, „der nach einem Hinweis der Polizei zuvor mutmaßlich in Belgien gestohlen wurde“, teilte Zollsprecherin Christine Straß mit.

1050-PS-Ferrari am Zoll sichergestellt

Und weiter: „Die mit der Ausfuhranmeldung vorgelegten Zollpapiere wiesen Ungereimtheiten auf. Der Sportwagen sollte von Frankfurt nach Mexiko ausgeflogen werden. Bei der Beschau des Fahrzeugs erhärtete sich der Verdacht, unter anderem durch Abgleich mit der Fahrgestellnummer.“

Der in der Spitze mehr als 340 km/h schnelle Luxuswagen wurde sichergestellt. Ob Diebe oder ein Auftraggeber ermittelt werden konnten, teilte der Zoll zunächst nicht mit.

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