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Vor WM-Finale: Tscheche macht sein Haus zur Messi-Villa

Vor WM-Finale: Tscheche macht sein Haus zur Messi-Villa
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Prag – Eine Maradona-Statue auf dem Hof, mehrere Messi-Banner am Zaun, die Fassade hellblau-weiß gestrichen und mit großen Fußball-Graffiti verziert – und sogar ein eigenes Stadion im Garten! Für welches Team das Herz dieses tschechischen Fußballfans schlägt, ist nicht zu übersehen. Sein Haus steht aber nicht in Argentinien, sondern in dem kleinen tschechischen Dorf Bukovka, rund 90 Kilometer östlich von Prag.

Kurz vor dem WM-Finale hält es Miloslav „Čurby“ Urbanec kaum noch aus. Für den fußballverrückten Tschechen gibt es seit 1978 nur ein Team. Argentinien holte damals zum ersten Mal die Weltmeisterschaft (3:1 gegen die Niederlande) – und das Feuer bei dem kleinen Miloslav war entfacht.

So wurde der Tscheche zum Argentinien-Fan

Sein Vater sei schon immer Brasilien-Fan gewesen, er habe sich für die Himmelblauen entschieden. Warum? „Weil sie mit ihren langen Haaren aussahen wie Winnetou … er war mein Kindheitsheld“, erzählt der 51-Jährige dem Sender „Radio Prag International“. Und natürlich, weil sie bei ihrer Heim-WM großartig gespielt hatten.

Mit vier Jahren spielte Urbanec schon selbst Fußball, seine ganze Familie sei sportbegeistert und habe eigene Fußballmannschaften gegründet. Aber er stellt sie mit seiner Begeisterung alle weit in den Schatten. Wie er dem Sender weiter erzählt, beschloss „Čurby“ nach seiner Rückkehr von der 2022er-WM in Katar, den Argentiniern ein einmaliges Denkmal zu setzen, das das komplette Grundstück umfasst.

Ständig neue Ideen und Visionen

Für die Fassade wählte er den seiner Ansicht nach besten Graffiti-Künstler des Landes. „Das Wandbild zeigt die Co-Trainer, den Torwarttrainer Pablo Aimar, den ich schon immer bewundert habe, Walter Samuel, Scaloni und die gesamte Mannschaft, inklusive der Ersatzspieler“, erklärt der irre Tscheche. Und natürlich ist sein Idol Lionel Messi im Zentrum des riesigen Kunstwerks zu sehen. Er habe ständig neue Ideen und Visionen für Dinge, wie zuletzt auch das kleine Stadion im Garten – bespielbar und ein Abbild des Fußballtempels „La Bombonera“ von Buenos Aires.

Am Sonntag um 21 Uhr müssen seine Argentinier für den nächsten Triumph nur noch Spanien besiegen und würden als erste Mannschaft seit mehr als 60 Jahren einen WM-Titel verteidigen. Was Urbanec im Erfolgsfall mit seinem Haus anstellt, scheint kaum vorstellbar …

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