Renningen (Baden-Württemberg) – Wende im Fall um den Fund eines toten Säuglings im baden-württembergischen Renningen! Laut Polizei und Staatsanwaltschaft wird nun gegen die Mutter ermittelt. Sie soll das tote Kind mutmaßlich selbst am Ortsrand abgelegt haben, wie die Ermittler in Stuttgart und Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten.
Damit sind die letzten Zweifel ausgeräumt: Der tote Säugling vom Rankbach ist das vermisste Baby aus Renningen (Baden-Württemberg). Der drei Monate alte Adrian war laut seiner Mutter aus dem Kinderwagen entführt worden. Doch jetzt ist die Mutter ins Visier der Ermittler geraten. Die Kripo hat eine Mordkommission eingerichtet.
Leiche lag 500 Meter vom Haus der Mutter entfernt
Nach der Vermisstenmeldung lief eine gewaltige Suchaktion an. Mehrere hundert Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst, THW und DLRG schwärmten aus. Sie versuchten, den kleinen Adrian und seinen mutmaßlichen Entführer zu finden. 15 Stunden später wurde am Rankbach der Leichnam eines Säuglings entdeckt, rund 500 Meter vom Wohnhaus der Mutter entfernt.
Mutter und Baby wohnten in einem Mehrfamilienhaus im Ortskern von Renningen (ca. 18.000 Einwohner). Die 37-Jährige soll Donnerstagabend mit ihrem Sohn zum rund 800 Meter entfernten Rewe aufgebrochen sein. Wurde sie dabei beobachtet und unbemerkt verfolgt? Eine der vielen Fragen, die die Polizei rund um den mutmaßlichen Mord an Adrian klären muss.
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