Wirtschaft

Sam Altmans Start-up entlässt Mitarbeiter

Sam Altmans Start-up entlässt Mitarbeiter

Tools for Humanity, das von Sam Altman mitgegründete Augapfel-Scanning-Startup, entlässt Mitarbeiter. Das geht aus einer internen E-Mail hervor, die das Axel Springer Global Reporters Network, zu dem auch WELT gehört, eingesehen hat.

Das Unternehmen hat Schwierigkeiten zu zeigen, wie sein Iris-Scanning-Gerät „Orb“ Umsätze erzielen und Regulierungsbehörden überzeugen kann — trotz einer Bewertung von 2,5 Milliarden US-Dollar und Millionen von Registrierungen. Investoren wie Andreessen Horowitz, Bain Capital und Khosla Ventures haben laut PitchBook Hunderte Millionen Dollar in das Unternehmen gesteckt.

„Während wir in den nächsten Schritt unserer Unternehmensstrategie und operativen Prioritäten eintreten, haben wir die schwere Entscheidung getroffen, Änderungen an einigen Rollen und Teams im gesamten Unternehmen vorzunehmen“, teilte Tools for Humanity in der E-Mail mit, die am Montag vom People-Team an die Mitarbeiter verschickt wurde. Das Unternehmen werde Details zu seiner Strategie und den nächsten Schritten bei einer Betriebsversammlung am Dienstag mitteilen, hieß es in der E-Mail.

Iris-Scan soll Mensch von KI-Bot unterscheiden

Es ist unklar, wie viele Mitarbeiter von den Entlassungen betroffen sein werden. Tools for Humanity beschäftigt laut seiner Website mehr als 500 Menschen. Das Unternehmen reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Tools for Humanity wurde mit der Idee gegründet, mithilfe von Iris-Scans nachzuweisen, dass eine Person ein Mensch ist und kein KI-Bot. Der „Orb“ des Start-ups — eine glänzende, volleyballgroße Kugel — scannt Iriden, um eine digitale ID zu erzeugen. Personen, die teilnehmen, können Worldcoin-Token erhalten, eine Kryptowährung, die von der auf den Cayman Islands ansässigen World Foundation verteilt wird.

Das Axel Springer Global Reporters Network bündelt die Ressourcen der Redaktionen des Unternehmens, um umfangreiche Recherchen, Interviews, Meinungsbeiträge und Analysen zu veröffentlichen. Dadurch können Journalisten – darunter von „Politico“, Business Insider, WELT, „Bild“, Onet und Fakt – bei großen Geschichten für ein internationales Publikum von Hunderten Millionen über verschiedene Plattformen hinweg zusammenarbeiten: online, Print, TV und Audio.

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