ela. kommt nicht aus einer heilen Popwelt. Sie kommt aus einem Leben, das früh alles von ihr verlangt hat – und genau daraus ist jetzt ihr neues Album entstanden. Mit „Pinke Plüschjacke“ erzählt sie ihre Geschichte so offen wie nie zuvor. Mit acht Jahren flieht sie mit ihrer Mutter aus der Ukraine, über Polen nach Deutschland – zwei Taschen, keine Sicherheiten, ein kompletter Neuanfang. Kurz zuvor verliert sie ihren Vater. Was bleibt, sind Trauer, Fremdsein und ein Klavier. Darauf beginnt sie, ihre Geschichte in Musik zu verwandeln.
Doch einfach wird es nicht. Neue Schule, neue Sprache und das Gefühl, nicht dazuzugehören. „Meine Turnschuhe landeten im Müll. Damit war klar, dass ich nicht dazugehöre.“ Statt sich anzupassen, setzt ela. ein Zeichen: mit ihrer pinken Plüschjacke. Auffällig, weich, anders. Ausgrenzung wird zur Stärke – und genau daraus entsteht ihre Kunst.
Auktion für den guten Zweck
Zum Start des neuen Albums können Sie im Rahmen der eBay-Charity-Auktionen zugunsten von „Ein Herz für Kinder“ ein von ela. gemaltes Bild mit persönlicher Widmung ersteigern. ela. hat immer jeweils eine besondere Zeile aus jedem Albumtrack in ein Bild verwandelt – bei diesem Bild den Song „Lauf der Dinge“. Die Bilder gibt es nicht zum Kauf. Hier geht’s zur Auktion: http://shop.ebay.de/merchant/ein.herz.fuer.kinder
Wenn Anderssein zur Stärke wird
Und genau diese Geschichte zieht sich durch ihr neues Album „Pinke Plüschjacke“. Es ist kein glatt produziertes Pop-Produkt – sondern ein ehrliches Stück Leben. Songs über das Ankommen, über Zweifel, über Schmerz – und darüber, sich selbst zu finden, wenn man lange außen stand.
ela. erzählt von Momenten, in denen alles unsicher ist – und davon, wie daraus etwas Eigenes wächst. Ihre Musik ist direkt, nahbar, manchmal verletzlich, aber immer kraftvoll. Man spürt: Hier singt jemand, der weiß, wie es ist, nicht dazuzugehören.
„Pinke Plüschjacke“ wird so zur Botschaft an alle, die sich anders fühlen. An alle, die nie reingepasst haben. Und die genau deshalb ihren eigenen Weg gegangen sind. Denn bei ela. wird Anderssein nicht versteckt – sondern gefeiert.