Politik

Mail von Martenstein: Muss Helene Fischer Bundespräsidentin werden?

Mail von Martenstein: Muss Helene Fischer Bundespräsidentin werden?
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schon bald, im Januar, ist ein neuer Bundespräsident nötig. Es gibt eine Petition für Sie als unabhängigen Kandidaten für ein „modernes, weltoffenes Deutschland“. Schon mehr als 100.000 Unterschriften! Ein gewisses Interesse an diesem Job scheint bei Ihnen durchaus vorhanden zu sein.

In der „Welt“ fiel in diesem Zusammenhang auch der Name Herbert Grönemeyer, der ähnlich weltoffen ist wie Sie und mit dem Song „Kinder an die Macht“ sogar schon eine Art politisches Programm formuliert hat. Bei Eltern stößt die Parole „Kinder an die Macht“ allerdings auf Skepsis.

Ich glaube, wirklich mehrheitsfähig ist aus dem deutschen Showbiz nur Roland Kaiser.

Aber es sollte eine Frau sein, lieber Herr Kerkeling. Ich hätte ja gern Heidi Klum als Präsidentin. Die ist so tough, dass sie Putins Hund die Ohren abbeißen würde, falls er sie mit dem Köter erschrecken will. Realistisch und mehrheitsfähig ist Helene Fischer.

Im Song „Atemlos“ bekennt sich Fischer zum Sozialstaat („Fall in meine Arme und der Fallschirm geht auf“), aber auch zu den nötigen Reformen („Ich schließe meine Augen, lösche jedes Tabu“), sie ist gegen den neuen Autoritarismus („Alles, was ich will, ist da, große Freiheit, pur, ganz nah“) und bekennt sich klar zum modernen Deutschland: „Nein, wir wollen hier nicht weg, alles ist perfekt.“

Helene muss es machen, geben Sie’s zu, Hape.

Herzlich Ihr

Harald Martenstein

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