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Mail von Martenstein: Liebe Hausbesitzer,

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aus der CDU kam neulich die Idee, dass ihr eure Immobilie zwangsverkaufen müsst, wenn ihr pflegebedürftig seid und euer Geld fürs Heim nicht mehr reicht. Es heißt, dass es kein „Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit“ geben darf. Schutzprogramme gibt’s bei uns höchstens für Erdkröten.

In den USA reicht bei vielen das Geld nicht für eine Krebsoperation. Ihr Haus müssten sie dafür verkaufen, aber das wollten sie unbedingt den Kindern vermachen. Manche lassen sich deshalb nicht operieren. Die sterben einfach! Für ihre Kinder.

Eine tolle Eltern-Kind-Lovestory, oder?

So was könnt ihr hier auch machen, wenn ihr pflegebedürftig werdet. Lasst es einfach einen Arzt erledigen, in Ungarn vielleicht.

Ein noch coolerer Trick: Fangt wieder mit dem Rauchen an. Aber so richtig! Angeblich stirbt man dann früh, kein Heim nötig. Klar, immer klappt es nicht, siehe Helmut Schmidt.

Durch die hohen Steuern auf Zigaretten tust du umso mehr für die Allgemeinheit, je mehr du rauchst. Am allerbesten für die Allgemeinheit wäre es, wenn du am letzten Arbeitstag vor der Rente auf dem Heimweg tot umfällst, mit dem Ruf: „Es lebe die Allgemeinheit!“

Falls Leute sich wundern, weil du eine nach der anderen qualmst wie vor 30 Jahren, sag so was wie: „Ich tue das nur, damit meine Tochter es eines Tages mal besser hat. Die wohnt zur Miete.“

Herzlich Harald Martenstein

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