Berlin – Raketen, Luxusmode, Militärtechnik – und plötzlich auch Pasta, Stoff-Bananen und Kinderautos: Superreiche und Tech-Milliardäre machen zunehmend Geschäft mit Fanartikeln und Alltagsprodukten. Vom 15-Euro-Spaghetti-Paket bis zum 1300-Euro-Kinder-Cybertruck können jetzt auch Normalverdiener ein Stück ihrer Markenwelt kaufen. BILD zeigt die kuriosesten Beispiele.
Elon Musks SpaceX-Bananen
Elon Musk bietet auf der Seite seines Raumfahrtunternehmens SpaceX u. a. Flüge ins All an – geschätzter Preis 50 Millionen Dollar pro Platz. Im Shop gibt es Angebote für den kleineren Geldbeutel: neben T-Shirts und Rucksäcken auch Stoff-Bananen.
Cybertruck für Kinder
Wer sich den echten Cybertruck nicht leisten kann: Tesla verkauft auch eine Kinder-Version des futuristischen Elektro-Pick-ups – mit bis zu 16 km/h, LED-Lichtern und rund 19 Kilometern Reichweite. Eine Abdeckplane gibt’s extra für 95 Dollar (rund 82 Euro).
Neuer BMW-Chef verkauft Holzmöbel
Der neue BMW-Chef Milan Nedeljković hat 1996 in Serbien das Holzmöbelgeschäft „Rast“ gegründet, um nach dem Jugoslawienkrieg Arbeitsplätze zu schaffen. Die Firma wirbt mit Slogans wie „100 % deutsche Qualität“ und gehört ihm noch heute.
GameBoy aus Drohnen-Metall
Das Rüstungs-Start-up Anduril von Palmer Luckey hat gerade erst einen 20-Milliarden-Dollar-Auftrag des Pentagons ergattert. Im Shop des Unternehmens gibt es u. a. einen Retro-Gameboy, Drohnen-Aufkleber und T-Shirts zu kaufen.
Spaghetti von Dolce&Gabbana
Die Luxus-Mode-Marke Dolce & Gabbana verkauft in ihrem Online-Shop u. a. auch Pasta (ab 15 Euro), süße Aufstriche (48 Euro) und Espresso-Kocher (110 Euro).
Hüftgold von Modedesigner Armani
Eigentlich verboten für jeden, der in die Designerklamotten von Giorgio Armani passen will: Das italienische Luxus-Modehaus vertreibt unter dem Namen „Armani Dolci“ Pralinen mit Logo.
Arbeits-Chic von Palantir
Das US-Technologieunternehmen Palantir gilt als umstritten, u. a. wegen der Zusammenarbeit mit der US-Abschiebebehörde ICE. Ob die neuesten Palantir-Produkte zur Image-Politur dienen, ist nicht klar, aber der Tech-Konzern macht jetzt auch in Mode. Im Webshop gibt’s den „Chore Coat“ im Stil der französischen Arbeiterjacke für bescheidene 239 Dollar. Laut „New York Times“ wollte die Firma bewusst Merchandise entwickeln, das nicht wie „langweilige Firmen-Polos“ aussieht. Scheint geklappt zu haben: Die Jacke ist ausverkauft.