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Kommentar: Redet nicht nur über die Putin-AfD

Kommentar: Redet nicht nur über die Putin-AfD
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Alice Weidels Rundumschlag gegen Schwarz-Rot hatte eine harte Demontage im Bundestag verdient. Die AfD-Chefin hatte dem Kanzler vorgeworfen, Deutschland in den Ukraine-Krieg hineinziehen zu wollen. Den alleinigen Hauptschuldigen am Krieg – Putin – erwähnte sie mit keinem Wort.

Jens Spahn hatte vollkommen recht, als er Weidel vorwarf, „Putins Sprachrohr“ zu sein, ebenso wie die anderen Redner von Union und SPD.

Das Problem an ihren Repliken: Weidel hatte ihre Bundestagsrede mit Problemen Deutschlands eröffnet, die die Bürger derzeit noch dringender beschäftigen: Job- und Konjunkturangst, Rekord-Insolvenzen, hohe Steuern und Energiekosten.

Doch darüber sprachen die Abgeordneten von Union und SPD kaum noch.

Um die AfD kleinzukriegen, muss die Merz-Regierung sich auf zwei Dinge konzentrieren: Die deutsche Wirtschaft wieder auf Vordermann bringen. Und die Ukraine viel konsequenter unterstützen – damit Putin den Krieg verliert und sogar für die AfD unattraktiv wird.

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