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Harry Kane mischt sich in den Krach zwischen Bellingham und Tuchel ein

Harry Kane mischt sich in den Krach zwischen Bellingham und Tuchel ein
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Die englische Nationalmannschaft trifft am Mittwochabend (21 Uhr, ARD/MagentaTV und im Live-Ticker auf bild.de) im zweiten Halbfinale der WM auf Argentinien. Das Team von Thomas Tuchel setzte sich zuvor in einem engen Spiel mit 2:1 nach Verlängerung gegen Norwegen durch.

Nach dem knappen Weiterkommen äußerte sich zunächst Tuchel über die Leistung seiner Three Lions („Ich bin mit der Leistung der Spieler nicht zufrieden. Wir haben uns das Spiel selbst unglaublich schwer gemacht.“). Daraufhin wurde Doppelpacker und Matchwinner Jude Bellingham von Gabriel Clarke, dem Journalisten vom britischen TV-Sender ITV, zu den Aussagen Tuchels befragt. Bellingham widersprach seinem Coach („Aber vielleicht weiß er nicht, wie es ist, unter diesen Bedingungen gegen Erling Haaland, Ödegaard, Nusa, Sörloth zu spielen“).

Diese Meinungsverschiedenheit sorgte für Aufruhr in den englischen Medien.

Kane äußerte sich nun beim britischen TV-Sender BBC und holte zu einer Medienschelte aus. Kane: „Wenn du gerade ein Spiel hinter dir hast – vor allem so ein Spiel – und zwei Minuten nach dem Schlusspfiff eine Frage gestellt bekommst, obwohl du noch gar nicht weißt, was der Trainer gesagt hat: Was soll Jude denn darauf antworten?“

Kane: „Aus vielen Dingen wird einfach mehr gemacht“

Und weiter: „Ich glaube, es ist leicht, zu versuchen, Zwietracht zu säen. Das scheint bei großen Turnieren immer wieder eine typisch englische Mentalität zu sein – oder zumindest etwas, das in England ständig gemacht wird.“ Der Kapitän kritisiert damit die englischen Medien und sagt abschließend: „Aus vielen Dingen wird einfach viel mehr gemacht, als tatsächlich dahintersteckt.“

Anders als noch vor acht Jahren gegen Kroatien (1:2 n. V.) soll es für die Three Lions nun am Mittwoch ins Finale gehen. Es wäre das erste WM-Finale seit 1966. Damals feierte das Land den ersten und einzigen Weltmeistertitel im legendären Finale gegen Deutschland (4:2 n. V.).

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