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Handball-Legende Pascal Hens nimmt THW Kiel auseinander

Handball-Legende Pascal Hens nimmt THW Kiel auseinander
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Knallharte Abrechnung mit dem langjährigen Handball-Krösus! Am letzten Spieltag der Daikin Handball-Bundesliga ist Handball-Legende Pascal Hens Experte beim Sport-Streamingdienst Dyn* in der großen Konferenz, kommt mit Moderator Finn-Ole Martins vor den Spielen auf den THW Kiel zu sprechen. Und „Pommes“ geht direkt in die schonungslose Analyse, hämmert dem Nord-Klub Aussagen um die Ohren wie früher den Gegnern harte Würfe aus dem linken Rückraum. Zum Abschluss „krönen“ die Kieler noch ihre Katastrophen-Saison, verlieren ihr letztes Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe und rutschen auf Platz 6 ab.

Nach der 31:34-Niederlage gibt es Pfiffe aus dem Publikum. Beim THW ist die einzige gute Nachricht an diesem Tag, dass Nationalspieler Lukas Zerbe seinen Vertrag verlängert. Pascal Hens nimmt die Zebras für ihre Saison in der Dyn-Konferenz auseinander: „Brutal enttäuschend diese Saison. Intern wird man das schon so kommunizieren. Auch für den neutralen Zuschauer ist das überraschend: Jeder, der vielleicht nicht so viel mit dem Handball zu tun hat, denkt, der THW Kiel ist das Nonplusultra. Das ist halt definitiv nicht mehr so.“ Der Rekordmeister beendet eine titellose Spielzeit auf Rang sechs. So schlecht war Kiel zuletzt 2003.

Handball-Bundesliga: THW Kiel verliert auch gegen Lemgo und landet nur auf Platz 6

Hens weiter: „Jetzt schaffen sie es nicht mal ins europäische Geschäft, das ist natürlich eine brutale Enttäuschung. Es gab so viele Rückschläge, auch mit Verletzungen, aber auch spielerisch hat man keine Lösungen gefunden. Man hat gemerkt, dass sie in einem Strudel sind, aus dem sie selbst nicht mehr herauskommen. Sie haben es geschafft, punktuell in Topspielen Leistung zu bringen, aber haben in so vielen anderen Spielen enttäuscht. Du darfst dich einfach als THW Kiel in Wetzlar und in Minden nicht so abschlachten lassen.“ Klarste Worte, die die Saison des einstigen HBL-Krösus auf den Punkt zusammenfassen.

Die anderen Partien des letzten HBL-Spieltags:

VfL Gummersbach – Rhein-Neckar Löwen 28:27

Große Emotionen und viel Feier-Stimmung in Gummersbach. Der VfL schließt eine Sensations-Saison auf Platz 4 ab, feiert Trainer Gudjon Valur Sigurdsson, der zum Trainer des Jahres gewählt wurde. Julian Köster verabschiedet sich mit sechs Toren von seinem Publikum in Richtung Kiel.

ThSV Eisenach – HSV Hamburg 33:40

TVB Stuttgart – HC Erlangen 22:17

Bergischer HC – Frisch Auf Göppingen 29:28

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