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Regelhüter geben schwere WM-Panne zu! Embolo hätte nicht Gelb-Rot sehen dürfen

Regelhüter geben schwere WM-Panne zu! Embolo hätte nicht Gelb-Rot sehen dürfen
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Kansas City/Zürich – WM-Viertelfinale, Argentinien gegen die Schweiz, Mitte der zweiten Halbzeit: Die Eidgenossen hatten gerade durch Dan Ndoye ausgeglichen, drückten auf die Führung. Dann flog Schweiz-Stürmer Breel Embolo vom Platz – wegen einer Schwalbe! Das Spiel kippte, Argentinien gewann 3:1 nach Verlängerung. Jetzt kommt raus: Die Gelb-Rote Karte beruhte auf einer falschen Regelauslegung.

Das International Football Association Board (IFAB), die offiziellen Regelhüter des internationalen Fußballs, gab den schweren Fehler zu. In einem Schreiben, das „The Athletic“ vorliegt, wird konkret Bezug auf den Embolo-Fall genommen.

Zur XXL-WM wurde eine Reihe neuer Regeln eingeführt. Darunter auch, dass der Video-Schiedsrichter einschreiten darf, sollte dem falschen Spieler eine Gelbe oder eine Rote Karte gezeigt werden. Die Regel gilt allerdings nicht, um Gelbe Karten zu überprüfen oder sogar zurückzunehmen.

Statt Freistoß gab’s Gelb-Rot für Embolo

In einem solchen Fall schritt Video-Schiri Guillermo Pacheco (Mexiko) aber ein. Die Szene: Im Zweikampf zwischen Embolo und Argentiniens Mittelfeldspieler Leandro Paredes ging der Schweizer zu Boden. Haupt-Referee Joao Pinheiro (Portugal) entschied auf Freistoß für die Schweiz und Gelb für Paredes. VAR Pacheco meldete sich, schickte Pinheiro an den Monitor – genau das hätte er nicht tun dürfen.

Denn bei der Szene handelt es sich vielmehr um eine Tatsachenentscheidung. Weil Paredes das Foul beging und auch Gelb sah (hier lag keine Verwechslung des Spielers vor), hätte die Karte nicht überprüft werden dürfen. Durch das Einschreiten des Video-Schiris wurde die Situation völlig umgedeutet. Aus einem Foul wurde eine Schwalbe. Ein Vorgang, den die Fußballregeln nicht vorsehen.

Mit fatalen Folgen für die Schweizer: Embolo flog vom Platz, Argentinien profitierte, schoss noch zwei Tore und zog ins WM-Halbfinale ein. Die offiziellen Regelhüter gestanden den Fehler jetzt ein. Eine Stellungnahme der Fifa blieb zunächst aus.

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