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Formel 1: Straße geplatzt! Chaos-Sieg von Mercedes in Monaco

Formel 1: Straße geplatzt! Chaos-Sieg von Mercedes in Monaco
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45 Minuten Zwangspause – und für Max Verstappen war schon nach wenigen Sekunden alles vorbei! Die Formel-1-Welt hatte auf den großen WM-Kracher zwischen Spitzenreiter Kimi Antonelli (19) und Weltmeister Max Verstappen (28) gehofft. Doch daraus wurde in Monaco nichts. Statt Rad-an-Rad-Duell gab es Motor-Drama, Crash-Chaos und sogar eine aufgeplatzte Straße!

Während Verstappen seinen Red Bull bereits nach einer Runde abstellen musste, raste Mercedes-Sensation Antonelli zum nächsten Triumph. Der Italiener feiert seinen fünften Sieg in Serie – und schreibt Monaco-Geschichte: Mit 19 Jahren ist er der jüngste Sieger des Fürstentums aller Zeiten. An der Spitze? Kaum Spannung. Doch dahinter Chaos pur. Norris fällt aus, Leclerc kracht in die Mauer, Russell kassiert eine bittere Strafe – und dann sorgt auch noch der Asphalt für Alarmstufe Rot.

Der Start entscheidet alles

Schon wenige Meter nach dem Erlöschen der Ampeln ist mit Spannung Schluss. Verstappens Red Bull verliert plötzlich die Leistung. Der Niederländer kommt zwar von der Linie weg, schleicht aber nur noch im Schneckentempo über die Strecke. Die Konkurrenz rauscht links und rechts vorbei. Ein Albtraum!

Am Funk macht Verstappen seinem Frust Luft, die Box reagiert sofort: „Bring es nach Hause.“ Der Weltmeister schleppt seinen Red Bull zurück an die Box, steigt aus und kann direkt Feierabend machen.

Kurz danach erklärt er bei Sky: „Am Start hatte ich schon ein schlechtes Gefühl. Der Motor fühlte sich komisch an. Nach ein paar Metern gab es viel Lärm, irgendwas war los.“

Während seine Rivalen weiter um die Häuserschluchten von Monaco jagen, zieht es Verstappen lieber auf die Couch: „Ich habe es nur 500 Meter bis nach Hause. Ich gehe jetzt heim.“ Dort verfolgt er 59 Runden lang ein typisches Monaco-Rennen: spektakuläre Kulisse, prominente Gäste – aber lange Zeit wenig Action auf der Strecke.

Unfälle sorgen für Action

Als sich die Zuschauer schon auf die Champagner-Party vorbereiten, kracht es doch noch.

In Runde 60 verliert Lance Stroll die Kontrolle und schlägt ein. Das Safety-Car muss raus. Beim Neustart behält Antonelli die Nerven und verteidigt seine Führung vor Lewis Hamilton. Doch nur kurze Zeit später sorgt Charles Leclerc für den nächsten Schockmoment.

Der Ferrari-Star schlägt seinen Wagen an nahezu derselben Stelle wie zuvor Stroll in die Mauer. Wieder Trümmer, wieder Safety-Car.

Doch das eigentliche Drama folgt erst jetzt.

Straße platzt auf – Rennleitung greift durch

Plötzlich wird die Rote Flagge geschwenkt. Der Grund: Die Rennleitung will die Unfallstelle genauer untersuchen. Offenbar hat sich der Asphalt an mehreren Stellen gelöst. TV-Bilder zeigen eine längliche Vertiefung in der Fahrbahn, umgeben von Schmutz, Gummiabrieb und losen Asphaltstücken. Der Verdacht: Die beschädigte Strecke könnte zumindest eine Rolle bei den Unfällen gespielt haben. Sofort rücken Streckenarbeiter und Experten an. Die beschädigte Stelle wird überprüft, gereinigt und gesichert. Sicherheit geht vor.

Erst nach rund 45 Minuten Unterbrechung gibt die Rennleitung grünes Licht für die Fortsetzung.

Zweiter Start im Stehen

Der Neustart erfolgt aus dem Stand – doch diesmal bleibt das große Drama aus. Antonelli kommt sauber weg, behauptet die Führung vor Hamilton und lässt sich den Sieg nicht mehr nehmen. Der Mercedes-Youngster fährt souverän ins Ziel und krönt ein weiteres perfektes Wochenende.

Für Mercedes ist es ein historischer Triumph. Für die Konkurrenz dagegen ein Wochenende zum Vergessen. Besonders bitter verläuft das Rennen für McLaren. Nach der enttäuschenden Qualifikation mit den Plätzen sieben und acht gelingt auch im Rennen kaum Fortschritt. Noch schlimmer: Weltmeister Lando Norris muss seinen Wagen in Runde 45 mit technischem Defekt abstellen. Teamkollege Oscar Piastri rettet mit Rang vier zumindest noch ein ordentliches Ergebnis. Von einem Angriff auf Mercedes kann aber keine Rede sein.

Hülkenberg sammelt erste Audi-Punkte – dachten alle!

Der Deutsche zeigt im Audi ein taktisch starkes Rennen, gewinnt beim zweiten Restart wichtige Positionen und fährt als Neunter über die Ziellinie. Die ersten WM-Punkte für ihn für Audi – dachten wir. Doch unmittelbar nach dem Renn-Ende bekam Hülkenberg eine 10-Sekunden-Strafe (Unfall mit Sainz beim Restart) und rutscht auf Platz 14. So bitter!

Das Rennergebnis vom Großen Preis von Monaco

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