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Für Donald Trump ein Desaster: Totes Enten-Küken treibt in „Reflecting Pool“

Für Donald Trump ein Desaster: Totes Enten-Küken treibt in „Reflecting Pool“
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Washington – Ein totes Enten-Küken in Trumps Prestige-Badewanne! Das Drama um die Renovierung des „Reflecting Pools“ vor dem Lincoln Memorial – einem der bekanntesten Wahrzeichen von Washington – geht in die nächste Runde. 14,2 Millionen Dollar steckte die US-Regierung in die Modernisierung der Anlage. Sie sollte zum Aushängeschild für den 250. Geburtstag Amerikas werden. Trump gefiel sich in der Rolle des Baumeisters: Er wählte persönlich die Farbe für den Beckenboden aus – ein „Amerika-Flaggen-Blau“.

Doch schon kurz nach dem Einlassen des Wassers wucherten Algen. Das Wasser: giftgrün. Dann lösten sich Teile der Farbe und des Dichtungsmaterials und trieben an die Oberfläche. Wegen hektischer Reinigungsarbeiten mit Chemikalien – vor allem Wasserstoffperoxid – wurde die Anlage danach auch noch zur Gefahr für Tiere. Ein Experte warnte in „The Sun“, das Wasser könne zudem mit giftigen Cyanobakterien verseucht sein.

Der Präsident jedoch schiebt die Schuld an dem Pfusch, der Trumps lange gepflegtes Image als kompetenter Bauherr trübt, auf „Vandalen“. Es seien „kranke, geistesgestörte Menschen“, wie er schimpfte. Der Bauskandal wird zum Krimi! Der US-Präsident behauptet, es sei ein 76 Meter langer „Schnitt“ im Pool entdeckt worden. Außerdem sollen Chemikalien und Algen ins Wasser geschüttet worden sein.

Für Trump waren es Vandalen

Sogar der frühere Olympia-Radsportler David Hearn (67) wurde wegen Sachbeschädigung am Pool angeklagt. Hearn beteuerte jedoch, nur an der Oberfläche treibende Teile der gelösten Bodenabdichtung angefasst zu haben. Insgesamt gab es vier weitere Festnahmen. Vor dem Becken stehen nun Soldaten der Nationalgarde. Ein absurder Anblick. US-Staatsanwältin und Trump-Vertraute Jeanine Pirro (75) drohte den Vandalen mit knallharter Strafverfolgung.

Die Aufregung ist Teil einer breiteren Debatte über Trumps Umbau der Hauptstadt der USA. Auf neuesten Luftaufnahmen gleicht das Areal rund um das Weiße Haus einer Riesenbaustelle: Baukräne über dem Fundament des neuen Ballsaals, die Abbauarbeiten an der Konstruktion vom UFC-Kampfabend zu Trumps Geburtstag – und zertrampelter Rasen im Park „The Ellipse“ nahe dem Weißen Haus. Für jeden Patrioten ein Anblick des Jammers.

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