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Formel 1: Mercedes-Boss erteilt Max Verstappen eine Absage

Formel 1: Mercedes-Boss erteilt Max Verstappen eine Absage
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Monaco – Für viele schien es die Traumehe der Formel 1 zu sein – der beste Fahrer und das beste Team. Max Verstappen (28) und Mercedes. Doch jetzt kam der Große Preis von Monaco. Und plötzlich ist klar: Verstappen hat ein Problem. Und das heißt Kimi Antonelli (19).

Der Italiener zeigte der ganzen (Motorsport-)Welt: ICH bin der Beste. Während der Silberpfeil-Star im Fürstentum seinen fünften Sieg in Folge einfuhr, verfolgte Verstappen das Geschehen aus seinen heimischen vier Wänden. Denn nachdem der Red-Bull-Star seinen Brause-Boliden in der ersten Runde mit technischen Problemen abgestellt hatte, verließ er das Fahrerlager noch während des Grand Prix.

Antonelli siegte und baute seinen Vorsprung in der Fahrer-Weltmeisterschaft auf 66 Punkte (vor Lewis Hamilton) aus. Mercedes hat einen neuen Stern. Das hat auch Teamchef Toto Wolff (54) längst erkannt – und dadurch sein seit Jahren bestehendes Interesse an Verstappen verloren! Der Österreicher nach dem Monaco-Erfolg: „Ich kann mir keine bessere Fahrerpaarung vorstellen, als die, die wir aktuell haben.“

Heißt: Antonelli und Teamkollege George Russell (28). Dem Jungpiloten Antonelli gehört zweifelsfrei die Zukunft. Russell ist ein Teamplayer, der den Erfolg des Rennstalls nicht gefährden wird. Platz für Verstappen, der durch seine vier WM-Titel (zu Recht) den Status als unangefochtene Nummer eins und damit verbundene Privilegien einfordert, gibt es dort nicht.

Und sonst auch nirgends! Bei Ferrari verlängerte Charles Leclerc (28) erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag um mehrere Jahre. Und der 41-jährige Lewis Hamilton kommt wieder besser in Fahrt. Sein Kontrakt läuft bis Ende 2027 – mit Option auf eine weitere Saison. An ein Karriereende denkt er nicht. Nach dem Monaco-Rennen sagte er: „Ich bin noch lange hier.“

Verstappen hat keine Ausstiegsklausel

Bleibt nur noch McLaren. Doch auch bei dem Weltmeister-Rennstall ist kein Cockpit frei. Lando Norris (26) und Oscar Piastri (24) haben jeweils noch mehrere Jahre Vertrag. Und: Die Verantwortlichen sehen ihre Fahrerpaarung als stärkste für die kommenden fünf bis zehn Jahre.

Andere Teams wie Aston Martin und auch Audi, die Verstappen mit Kusshand nehmen würden, sind für den Holländer wiederum nicht interessant. Bitter für den Ausnahmepiloten, denn in seinem Vertrag ist eine Ausstiegsklausel verankert, die es ihm ermöglicht, Red Bull nach dieser Saison zu verlassen, wenn er nicht unter den Top 2 der Fahrerwertung zur Sommerpause steht.

Verstappen könnte das – aber sein Auto nicht. Denn er sitzt nicht im besten Boliden.

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