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FDP wirkt gespalten: Kubicki gegen Strack-Zimmermann lähmt Partei

FDP wirkt gespalten: Kubicki gegen Strack-Zimmermann lähmt Partei
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Berlin – Die FDP wirkt nach ihrem Parteitagszoff vom Wochenende tief gespalten. Von Geschlossenheit keine Spur. Denn der Machtkampf zwischen Wolfgang Kubicki (74) und der unterlegenen Marie-Agnes Strack-Zimmermann (68) droht die Partei dauerhaft zu lähmen. Das sehen auch viele Deutsche so, wie eine Blitz-Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für BILD ergab.

Statt Aufbruch folgt nach dem FDP-Parteitag eine kalte Dusche: 47 Prozent der Befragten glauben (eher) nicht daran, dass die FDP mit ihrer neuen Führungsspitze aus Wolfgang Kubicki und Henning Höne (39) bei der nächsten Bundestagswahl wieder in den Bundestag einziehen wird. 29 Prozent dagegen glauben an den Wiedereinzug der FDP ins Parlament. Weitere 24 Prozent wissen es nicht oder geben keine Antwort auf die Frage.

Bemerkenswert: 81 Prozent der FDP-Wähler glauben an einen Wiedereinzug in den Bundestag. Die eigene Basis steht also weitgehend fest hinter dem neuen Spitzenduo. Bei den anderen überwiegt insgesamt die Skepsis (44–65 %). Besonders unter den Anhängern der Grünen ist der Zweifel, dass es die FDP mit dieser Führung noch einmal schafft, mit 64,9 Prozent besonders ausgeprägt. Bei der Union ist die Sicht auf die Zukunft der Liberalen ausgewogen: 40,1 Prozent sehen sie zurück im Bundestag, 44,3 Prozent nicht.

Aber: Eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) könnte bei den Liberalen wieder für etwas mehr Optimismus sorgen: Hier kann die Partei erstmals seit der Befragung vom August 2024 wieder auf fünf Prozent klettern (von drei Prozent). Alle anderen Institute sehen die Liberalen konstant seit vielen Monaten unter der entscheidenden Grenze.

Kubicki auf Platz 7 im Ranking

Im Politikerranking von Insa stieg der neue FDP-Chef Wolfgang Kubicki laut Umfrage von Platz 8 auf 7. Er verdrängte damit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU), der von Platz 7 auf Platz 9 rutschte. Auf den ersten vier Plätzen – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (Platz 1), der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Platz 2), der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (Platz 3) und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (Platz 4) – veränderte sich in dieser Befragung nichts.

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