Politik

„Faschistische Politik“: Neuer Linken-Chef Luigi Pantisano bittet Union um Entschuldigung

„Faschistische Politik“: Neuer Linken-Chef Luigi Pantisano bittet Union um Entschuldigung
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Berlin – Mission „Kragen retten“? Plötzlich entschuldigt sich der neue Linken-Chef Luigi Pantisano (46) für seine Aussagen über eine angebliche „faschistische Politik“ der CDU. „Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch“, schrieb Pantisano in einer Erklärung. „Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen.“

Pantisano war am vergangenen Wochenende zum neuen Parteichef der Linken gewählt worden, wenn auch nur knapp (53,3 Prozent ohne Gegenkandidaten). Kurz darauf sagte er in einem BILD-Videointerview: „Letztlich gibt es gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.“ Die Linke müsse Faschisten von der Macht fernhalten.

Ihm schlug deswegen nicht nur empörter Gegenwind aus der Union entgegen, wo mehrere Parteispitzen schon seinen Blitz-Rücktritt forderten. Auch Linken-Landesverbände, vor allem in Ostdeutschland, winkten hart ab – zumal sich Pantisano zuvor noch für mögliche Bündnisse mit der CDU auf Landesebene ausgesprochen hatte, um eine AfD-Regierung zu verhindern.

Nun also die halbseidene Kehrtwende. „Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht verwischen“, erklärte Pantisano nun am Montag (fehlendes Komma im Original; Anm. d. Red.).

An seiner grundsätzlichen Kritik am „Rechtskurs der Union“ hielt er aber fest. Dieser werde „auf dem Rücken vieler Menschen im Land ausgetragen“, kritisierte er. „Ebenso bleibt meine Sorge über ein mögliches weiteres politisches Zusammenrücken von CDU und AfD bestehen.“

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