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Brisanter US-Plan: Kommt Trumps Iran-Deal pünktlich zum WM-Start?

Brisanter US-Plan: Kommt Trumps Iran-Deal pünktlich zum WM-Start?
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Washington – US-Präsident Donald Trump hat am Montagabend die „nächste Woche“ als Zeitraum für eine mögliche Einigung mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen genannt – und am Freitag kommender Woche steigt das erste US-Spiel der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada. Der US-Sender ABC News berichtete unter Berufung auf ein Telefon-Interview mit Trump, dieser habe ergänzt, dass er noch Punkte klären müsse und dem Abkommen noch nicht zugestimmt habe. Auch aus dem Iran gibt es bislang keine öffentliche Zusage für eine Einigung.

Trump attackiert Netanjahu

In der Nacht auf Dienstag zeichnete sich eine Einigung jedoch nicht ab. Trump soll den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (76) laut News-Portal „Axios“ am Montag in einem mit Schimpfwörtern gespickten Telefonat wegen des Vorgehens Israels im Libanon scharf kritisiert haben. Am Montag drohte der Iran, die Verhandlungen mit den USA über Israels Vorgehen im Libanon abzubrechen. Laut zwei Quellen bezeichnete Trump Netanjahu in dem Telefonat als „verrückt“ und warf ihm Undankbarkeit vor.

Hisbollah beschießt Israel erneut

Trotz einer von Trump verkündeten Einigung ist Israel nach Angaben der Armee vom Libanon aus beschossen worden. Es seien am Dienstagmorgen zwei auf den Norden Israels gerichtete Geschosse abgefangen worden, erklärten die israelischen Streitkräfte.

Die USA und der Iran ringen intensiv um ein Rahmenabkommen unter anderem zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe. Trotz dieser Feuerpause kam es jedoch zuletzt vereinzelt immer wieder zu gegenseitigem Beschuss. Am 28. Februar hatten die USA und Israel den Krieg gegen den Iran begonnen.

Iranische Fußball-Nationalmannschaft weicht nach Mexiko aus

Klar ist: In neun Tagen beginnt die Fußball-WM und nur allzu gerne würde sich Trump dort als starker Diplomat und siegreicher Präsident inszenieren. Vor allem, weil auch der Iran am Turnier teilnimmt. Der US-Kriegsgegner bezieht in dieser Woche in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana sein WM-Quartier. Dabei werden das Fußball-Team und viele Funktionäre erwartet.

Wegen des Kriegsgeschehens hat sich der Iran entschieden, sein WM-Quartier lieber im Nachbarland zu beziehen. Doch Reisen in die USA stehen bevor! Am 15. Juni spielt das Nationalteam des Mullah-Staats in Los Angeles (nur knapp 200 km entfernt) gegen Neuseeland, am 21. Juni im selben Stadion gegen Belgien und am 26. Juni in Seattle gegen Ägypten.

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