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Bayer-Star Davies kriegt nach WM-Aus Wut der kanadischen Fans ab

Bayer-Star Davies kriegt nach WM-Aus Wut der kanadischen Fans ab
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Houston (USA)/München – Nach dem 0:3 im WM-Achtelfinale ist die Enttäuschung im Gastgeberland Kanada groß! Weil Bayern-Star Alphonso Davies (25) vor dem Aus gegen Marokko Beschwerden im linken Oberschenkel plagten, kam der Kapitän der kanadischen Nationalmannschaft am Samstag nicht zum Einsatz. Viele Kanada-Fans wüteten deswegen auf den Social-Media-Plattformen gegen ihren Linksverteidiger!

Die Kritiker werfen ihm mangelnde Aufopferung für sein Heimatland und übertriebene Vorsicht mit Blick auf die kommende Bayern-Saison vor. Einige Fans fordern sogar, ihm deswegen die Kapitänsbinde wegzunehmen. Ein User schrieb beispielsweise in die Kommentare: „Bleib in München – ich hoffe, Deutschland nimmt Dich für die Weltmeisterschaft 2030 in die Nationalmannschaft auf.“ Ein anderer schrieb: „10 Minuten in 5 Spielen – das ist eine unverschämte Bayern-Steuer.“

Kanada-Fans wüten gegen Bayern-Star Davies

Auch wenn es nicht nur insgesamt 10 Minuten, sondern 15 Minuten plus Nachspielzeit waren, hätte die Heim-WM für Davies nicht bitterer laufen können. Ein Muskelbündelriss im linken, hinteren Oberschenkel, den sich der Abwehr-Star am 6. Mai beim Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris zugezogen hatte, sorgte für das vorzeitige Saison-Aus und großes Zittern um die WM-Teilnahme.

Für eine schnelle Rückkehr tat Davies alles: Er nahm sogar Fitness-Guru Matthias Blankenburg (47/Sportwissenschaftler und Personaltrainer) extra aus München mit ins Kanada-Camp in die USA. Auch Nationaltrainer Jesse Marsch (52) vertraute Blankenburg bei der heiklen Reha: Einerseits wollte Davies so früh wie möglich für sein Land spielen, andererseits musste er höllisch aufpassen, dass er sich nach der Zerrung und dem Faserriss im rechten Oberschenkel (im Februar 2026) und dem Kreuzbandriss im rechten Knie (im März 2025) nicht schon wieder verletzt.

Ganz bittere Heim-WM für Davies

Trotz der öffentlich verbreiteten Hoffnung auf ein Blitz-Comeback von Davies, reichte es in der Gruppenphase nicht für einen Einsatz! Erst im Sechzehntelfinale gegen Südafrika (1:0) kam der Superstar der Kanadier in der 75. Minute rein – sein Comeback nach siebeneinhalb Wochen. Dann der Rückschlag im Training! Eine MRT-Untersuchung ergab zwar, dass er sich zwar keinen erneuten Faserriss zuzog – aber die muskulären Probleme stoppten ihn gegen Marokko.

Davies nach dem Spiel: „Das ist eine Verletzung, bei der man kein Risiko eingehen darf. Vor allem mit meiner Vorgeschichte mit Oberschenkelverletzungen. Ich hatte das jetzt dreimal hintereinander in den letzten drei, vier Monaten. Das ist etwas sehr Empfindliches – besonders bei meiner Spielweise, die viel auf Schnelligkeit und Laufen basiert.“

Davies: „Ich wollte keine Last sein!“

In der Halbzeitpause lief sich Davies sogar trotz eines unguten Gefühls warm: „Ich habe versucht zu sehen, wie es läuft – vielleicht hätte ich ja reinkommen können. Aber ich habe bei jedem Schritt etwas gespürt. Ich habe die Entscheidung getroffen, mich auf die Bank zu setzen und den Spielern die Chance zu geben, die für das Land 100 Prozent geben können.“

Davies weiter: „Ich wollte keine Last sein. Jedes Mal, wenn ich spiele, will ich mein Bestes geben und dieses Spiel mit voller Freiheit und ohne Verletzungen bestreiten. Mental war es hart für mich, das Spiel anzusehen und zu wissen, dass ich nicht bei 100 Prozent bin!“

Kanada-Coach Marsch sagte nach dem WM-Aus: „Wir wollten auf Nummer sicher gehen und kein Risiko eingehen. Ich denke, das war die richtige Entscheidung.“ Aus Sicht vieler Kanada-Fans nicht! Für sie waren die nur 15 Minuten gegen Südafrika zu wenig. Viele hatten sich erhofft, dass ihr Superstar auf die Zähne beißt. Doch bei der Verletzungshistorie in den vergangenen Monaten wäre das ein Mega-Risiko gewesen! Immerhin: Unter seinem Instagram-Post bekam Davies von einigen Fans auch aufbauende Kommentare.

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