Paris – Er hat es geschafft: Alexander Zverev (29) gewann Sonntagabend nach mehr als vier Stunden das Tennis-Finale der French Open gegen Flavio Cobolli (24) (6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1). Es ist sein erster Grand-Slam-Titel! So reagiert die internationale Presse auf den lang ersehnten Erfolg.
Internationale Pressestimmen zum Zverev-Triumph
Der englische „Guardian“: „Zwei Wochen voller nervenaufreibender Spannung und Anspannung bei einem der chaotischsten Grand-Slam-Turniere der Herren der letzten Zeit fanden einen passenden Abschluss, als ein nervenaufreibendes Psychodrama damit endete, dass der an Position zwei gesetzte Alexander Zverev seinen ersten Grand-Slam-Titel holte, indem er seine eigenen Dämonen besiegte und das Finale der French Open gegen den an Position 10 gesetzten Flavio Cobolli gewann.“
„Telegraph“: „Alexander Zverev überwindet seine Nervosität und gewinnt endlich einen Grand-Slam-Titel.“
„The Mirror“: „Alexander Zverev gewinnt die French Open und knackt mit seinem ersten Grand-Slam-Sieg den Jackpot von 2,4 Millionen Pfund (rund 2,7 Mio. Euro; d.Red.).“
Die spanische „Marca“: „Alexander Zverev hat endlich eine schwere Last von seinen Schultern genommen.“
„Mundo Deportivo“: „Im fünften Satz, inmitten von Massagen und Ungewissheit, blieb keine andere Wahl, als das Unentschieden zu entscheiden. Alexander Zverev überstand die Qualen, weil Flavio Cobolli plötzlich zusammenbrach. Der 29-jährige Deutsche, die Nummer 3 der Weltrangliste, hatte endlich das Stigma des ewigen Grand-Slam-Verlierers abgelegt.“
„AS“: „Endlich Champion“
„Sport“: „Es wurde immer wieder nach jeder Enttäuschung bei großen Turnieren wiederholt, dass der Deutsche bereits für viele der beste Tennisspieler der Geschichte ohne Grand-Slam-Titel sei, etwas, das manchmal so aussah, als würde es so bleiben. Ein hartes Etikett, von dem er sich an diesem Sonntag endlich in einem Finale lösen konnte.“
Die französische Zeitung „Le Parisien“: „Es war ein langes Warten, doch Alexander Zverev ließ sich die Chance seines Lebens nicht entgehen. Als klarer Favorit nach dem Rückzug von Carlos Alcaraz und dem frühen Ausscheiden von Jannik Sinner und Novak Djokovic gewann der 29-jährige Deutsche und Nummer 3 der Welt die French Open.“
„L’Équipe“: „Hört endlich auf, ihn als den besten Spieler der Welt zu bezeichnen, der noch keinen Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Wie Andre Agassi, Goran Ivanisevic und Dominic Thiem musste auch Alexander Zverev bis zu seinem vierten Finale warten, um seinen ersten Grand-Slam-Pokal in die Höhe zu stemmen. Die Geschichte wird sich eher daran erinnern, dass es bei den French Open geschah, als an die Einzelheiten des Finales.“
Die italienische „Gazzetta dello Sport“: „Ein großartiger Cobolli reicht nicht aus, Roland Garros gehört Zverev! Flavio zwingt ihn in den fünften Satz, bricht dann aber ein.“
„Tuttosport“: „Cobolli – Zverev: Das Märchen endet im fünften Satz – Roland Garros geht an den Deutschen.“
„Corriere dello Sport“: „Herz allein reichte Flavio Cobolli, der im Finale von Roland Garros gegen Alexander Zverev unterlag, nicht aus. Der römische Tennisspieler hielt vier Sätze lang durch, musste sich jedoch im fünften Satz geschlagen geben und überließ dem deutschen Tennisspieler den Sieg.“