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WM2026: Steine, Raketen, schwere Waffen! Reporterin in schweren Krawallen

WM2026: Steine, Raketen, schwere Waffen! Reporterin in schweren Krawallen
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Krasse Bilder rund ums Stadion beim WM-Eröffnungsspiel in Mexiko-Stadt gehen um die Welt! Während im Aztekenstadion vor 82.000 Fans und Millionen Zuschauern weltweit vor den Fernsehern die Mega-Fußball-Party steigt, kommt es draußen vor Tor 8 der Arena zu schlimmen Ausschreitungen!

WM-Krawall mit circa 2000 teilweise vermummten Demonstranten und rund 300 schwer bewaffneten Polizeibeamten. Es fliegen Leuchtraketen und Steine. Durch das Chaos kommt es zur vorübergehenden Sperrung der nahegelegenen U-Bahn-Stationen. Mexikanische Behördenvertreter gaben an, dass die Situation von der Polizei „unter Kontrolle gebracht“ worden sei.

Steine, Raketen, schwere Waffen: Reporterin mitten in schweren WM-Krawallen

Mittendrin in der Randale: Sophia Cai, Reporterin von Axel Springer Global. Sie berichtet per Video: „Verrückte Szenen spielen sich hier ab. Polizisten zu Pferd versuchen, die Menge in Schach zu halten. Ich habe mit einer Demonstrantin gesprochen, die mir gesagt hat, dass die Familien von vermissten Personen bei der Suche allein gelassen werden. Ohne die Unterstützung der mexikanischen Regierung. Das Ganze steht im krassen Kontrast dazu, was im Stadion passierte, wo die Welt Mexiko gegen Südafrika spielen sah. Das ist nur der erste von 39 Tagen bei der WM.“

Radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE gingen für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform auf die Straße. Außerdem marschierten Lehrer und Angehörige von Vermissten aus dem mexikanischen Drogenkrieg bei verschiedenen Protestkundgebungen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Ziel der beiden Gruppen: Aufmerksamkeit zu erzeugen, während das Land im Fokus der Weltöffentlichkeit steht.

Angehörige von Vermissten forderten schnellere Ermittlungen und Gerechtigkeit für ihre Familienmitglieder. In Mexiko gelten rund 130.000 Menschen als vermisst, viele von ihnen dürften Opfer der organisierten Kriminalität geworden sein.

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