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WM-Aus für Brasilien-Star Wesley: Ancelotti hat schon nachnominiert

WM-Aus für Brasilien-Star Wesley: Ancelotti hat schon nachnominiert
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Cleveland – Am Samstag startet Brasilien in die WM 2026. Seit Wochen bangt das Team um Neymar (34) und hofft, dass der Star am Turnier dabei sein kann. Für einen Teamkollegen des Stürmers ist der Traum der Weltmeisterschaft jetzt allerdings geplatzt.

Stamm-Rechtsverteidiger Wesley (22) stand am Samstag im Testspiel gegen Ägypten (2:1) in der Startelf. Trainer Carlo Ancelotti musste den Profi von der AS Rom allerdings schon nach 17 Minuten auswechseln. Eine MRT-Untersuchung im Anschluss ergab eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel.

Ancelotti sagte: „Wesleys Verletzung ist schade. Aber wir haben Spieler, die ihn ersetzen können.“ In einer Mitteilung des brasilianischen Fußballverbands hieß es danach: „Wesley ist ein beliebter Spieler innerhalb der Mannschaft und wird immer als Teil dieses Teams betrachtet werden, das seinen sechsten Weltmeistertitel anstrebt.“

Und weiter: „Angesichts der Diagnose gibt der brasilianische Fußballverband die Einberufung des Spielers Éderson bekannt, der sich am Montag der Delegation in den Vereinigten Staaten anschließen wird.“ Éderson (26/Atalanta Bergamo) hat in seiner Karriere erst drei Länderspiele absolviert und stand in den vergangenen Monaten nicht im Kader der Brasilianer. Jetzt kehrt er für die WM zurück.

Eine Chance für Éderson, ein Schock für Wesley. Der Roma-Verteidiger bei Instagram: „Es tut weh, nicht in der Lage zu sein, das Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft zu tragen. Diejenigen, die meine Geschichte kennen, wissen, dass Aufgeben keine Option ist. Ich stelle mich in diesem Moment auf die gleiche Weise, wie ich allen anderen begegnet bin: mit dem Kopf nach oben, mit Zuversicht in Gott und der Gewissheit, dass ich sogar stärker zurückkehren werde.“ Und zum Abschluss: „Aufzustehen war immer meine größte Stärke.“

In Gruppe C muss Brasilien bei der WM zunächst gegen Marokko ran (13. Juni), danach folgen noch Haiti (19. Juni) und Schottland (24. Juni).

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