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WM 2026: Thomas Tuchel spricht nach England-Aus über seine Zukunft

WM 2026: Thomas Tuchel spricht nach England-Aus über seine Zukunft
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Die Enttäuschung sitzt tief bei Thomas Tuchel (52). Nach der 1:2-Niederlage gegen Argentinien im WM-Halbfinale in Atlanta haben seine Engländer jetzt noch das Spiel um Platz 3 vor der Brust. Gegner in Miami am Samstag (21 Uhr, Magenta TV live und Liveticker bei BILD.de) ist Frankreich.

Auf der Pressekonferenz am Mittwoch versuchte Tuchel gar nicht erst, die Partie schönzureden. Der Deutsche: „Wir haben noch ein Spiel bei diesem Turnier. Aber da freut sich niemand drauf. Keiner will dieses Spiel. Weder meine Spieler noch die Franzosen wollen diese Partie spielen.“

Wenig später wurde er von einer kolumbianischen Journalistin gefragt, ob er denn als Trainer der Three Lions weitermachen werde. Antwort: „Ich freue mich sehr auf die Heim-EM in zwei Jahren. Auch wenn es momentan schwierig ist, sich auf irgendwas zu freuen.“

Tuchel soll weiter Vertrauen des Verbands haben

Das Turnier 2028 findet in England, Schottland, Wales und Irland statt. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll Tuchel weiter das Vertrauen des England-Verbands FA haben.

Tuchel weiter: „Es fühlt sich gerade so an, als hätten wir eine riesige Chance liegen lassen. Natürlich ist es ein Erfolg, das Halbfinale zu erreichen. Viele große Fußballnationen haben es nicht unter die besten Vier geschafft. Aber das will im Moment keiner hören. Ich auch nicht.“

Über die zu erwartende Kritik an seiner Person sagte Tuchel: „Natürlich wird es Kritik geben. Sobald man verliert, kommen die Kritiker. Aber ich beschäftige mich jetzt nicht damit.“

Besser gelaunt war natürlich sein Amtskollege Lionel Scaloni (48). Der Argentinier: „Meine Mannschaft hat heute Blut im Wasser gesehen und ist dann gnadenlos draufgegangen.“

Zum Finalgegner Spanien (Sonntag, 21 Uhr, ZDF/Magenta TV) sagt er: „Jeder weiß, dass ich Familie in Spanien habe (seine Ehefrau Elisa Montero ist Spanierin/d.Red.). Die mag ich wirklich, aber am Sonntag möchte ich sie traurig machen. Das wird sehr schwer. Denn Spanien ist sehr schwer zu schlagen, sie sind ein fantastisches Team.“

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