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WM 2026: Sogar Blatter ist fassungslos über Infantino-Eklat!

WM 2026: Sogar Blatter ist fassungslos über Infantino-Eklat!
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Jetzt meldet sich sogar Sepp Blatter (90) zu Wort! Der frühere Fifa-Präsident übt nach der umstrittenen Begnadigung von US-Nationalspieler Folarin Balogun scharfe Kritik an seinem Nachfolger Gianni Infantino – und an US-Präsident Donald Trump.

Nach BILD-Recherchen hatte Andrew Giuliani (40), Leiter der WM-Taskforce im Weißen Haus, unmittelbar nach dem Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina Präsident Trump über Baloguns Platzverweis informiert. Der US-Präsident soll sich anschließend persönlich bei Fifa-Chef Infantino für eine Aufhebung der Sperre eingesetzt haben. Balogun hatte gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen, nachdem er seinem Gegenspieler Tarik Muharemović unbeabsichtigt auf den Knöchel getreten war. Die Fifa hob die automatische Sperre später überraschend wieder auf.

Für Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter ist das ein alarmierendes Signal. Zu BILD sagt er: „Rote Karten werden im Fußball nicht durch politische Interventionen aufgehoben – sondern nach klaren Regeln und durch unabhängige Instanzen. Wenn ein US-Präsident beim Fifa-Präsidenten interveniert und danach ein Spieler vor einem WM-Achtelfinale begnadigt wird, stellt sich eine einfache Frage: Quo vadis, FIFA? Der Fußball darf nie zum Spielball der Politik werden.“

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