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WM 2026: Mexikanische TV-Journalistin verrät Deutschland-Geheimnis

WM 2026: Mexikanische TV-Journalistin verrät Deutschland-Geheimnis
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Wenn die Mexikaner bei der WM den Rechteinhaber Televisa anschalten, flimmert ihnen mit Maria Fernanda Mora (34) ein bekanntes Gesicht entgegen. Was die meisten aber nicht wissen: Maria spricht fließend Deutsch und schwärmte früher für Spieler der DFB-Auswahl.

Die Journalistin zu BILD: „Ich habe mein Abitur mit 2,0 an der Deutschen Schule Alexander von Humboldt in Mexiko-Stadt gemacht. Mathematik, Physik, Chemie, Biologie – alles war auf Deutsch. Danach wollte ich eigentlich Architektur studieren.“

Die Schule hatte ein Stipendium, aber das ging an eine andere Schülerin. Maria: „Ich war unglaublich enttäuscht und wusste erst einmal nicht, was ich mit meinem Leben anfangen sollte.“

Die Lösung: Bloggen über Sport. Darüber wurde die Zeitung Milenio auf sie aufmerksam. Dort begann sie als Praktikantin, arbeitete danach für gerade mal 700 Pesos (ca. 35 Euro) im Monat, zahlte die Anreise zu Turnieren aus eigener Tasche.

Über ESPN und Fox Sports Mexico führte der Weg zu Televisa. Während ihrer Karriere kamen ihr ihre Deutschkenntnisse einmal sehr gelegen – bei einem Interview mit Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg (38) und seinem mexikanischen Kollegen Sergio Pérez (36). Sie erzählt: „Nico war gelangweilt, weil alle Reporter nur mit Pérez sprechen wollten. Also sagte ich auf Deutsch: ‚Nico, hallo, wie geht’s? Uns versteht hier keiner. Also erzähle mir mal was über Sergio – was hört er zum Beispiel für Musik in der Box?‘ Hülkenberg fing sofort an zu lachen und antwortete: ‚Popmusik, aber die mag ich gar nicht.‘ Checo verstand dank seiner Jugendjahre in Deutschland auch alles und musste lachen. Die Dynamik war komplett verändert.“

WM 2026: Maria ist die deutsche Stimme im Mexiko-TV

Neben dem mexikanischen Fußballer verfolgt sie auch den deutschen. Ihre Lieblingsmannschaft: „Borussia Dortmund. Die Gelbe Wand ist einfach der Wahnsinn.“

Sollte Mexiko bei der WM früh scheitern, wird sie die Jungs von Julian Nagelsmann (38) unterstützen. Auch, wenn ihre Begeisterung für die DFB-Elf nicht mehr ganz so groß ist wie früher: „Thomas Müller, Mats Hummels, Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski waren tolle Spieler. Und für Oliver Kahn habe ich ein bisschen geschwärmt...“

Bleibt die Frage, warum sie die Deutsche Schule in Mexiko besucht hat. Antwort: „Niemand in meiner Familie spricht Deutsch, aber meine Mutter interessiert sich schon lange für die deutsche Kultur und die Sprache. Dazu wollte sie, dass ich neben Englisch und Spanisch noch eine dritte Sprache lerne. Ich habe es bis heute nicht bereut.“

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