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WM 2026: Fifa-Präsident Gianni Infantino verhöhnt Italien

WM 2026: Fifa-Präsident Gianni Infantino verhöhnt Italien
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Das trifft eine stolze Fußball-Nation mitten ins Herz! Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) hat sich über Italiens WM-Durststrecke lustig gemacht. Im Interview mit dem brasilianischen Sender „CazéTV“ wird Infantino auf den erneuten WM-K.o. der Squadra Azzurra angesprochen, sagt grinsend: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams – oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams.“

Kurios: Eine Aufstockung auf 228 Teams wäre gar nicht möglich. Denn die Fifa hat nur 211 Mitgliedsverbände.

Hintergrund: Italien ist zum dritten Mal in Serie nicht bei einer WM-Endrunde dabei. Und das, obwohl bei dem Mega-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko erstmals 48 Teams dabei sind. Doch selbst das reichte dem viermaligen Weltmeister nicht für die Qualifikation. Dieses Mal platzte Italiens WM-Traum im Play-off-Finale gegen Bosnien-Herzegowina (4:1 n. E.).

Italiens Sportminister irritiert von Infantino

Wenig überraschend, dass Infantinos Verspottung in Italien überhaupt nicht gut ankommt. Italiens Sportminister Andrea Abodi zeigte sich irritiert. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa kündigte er an, das Gespräch mit dem Fifa-Chef suchen zu wollen. Abodi: „Angesichts der großen Entfernung zwischen Italien und Mexiko ist ein Telefongespräch zur Klärung der Sachlage, je nach seinen Verpflichtungen, am besten.“

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