New York – Gewitter-Alarm vor dem großen Finale! Spanien musste das Abschlusstraining vor dem WM-Finale gegen Argentinien absagen. Grund: Ein heftiges Unwetter über New York. Der Europameister geht ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal (19) ins Endspiel gegen Argentinien (Sonntag, 21 Uhr, Magenta TV/ZDF und auf bild.de im Live-Ticker).
Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente (65) wegen Blitz und Donner, die letzte Einheit komplett abzusagen! Statt auf ein Zeitfenster ohne Gewitter zu warten, schickte er sein Team zurück ins Hotel. Argentinien um Superstar Lionel Messi (39) begann das eigene Abschlusstraining mit 45 Minuten Verzögerung.
Kein letzter Test für Yamal
Bitter: Spanien-Star Lamine Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich (2:0) einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und am Donnerstag nur ein spezielles Regenerationsprogramm absolviert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Endspiel, er habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden. Der Coach betonte aber die Wichtigkeit der für Samstag geplanten letzten Einheit. Doch: Dieser Test fiel für Yamal und den ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun aus.
Immerhin: Für Sonntag soll es wieder sonnig sein – bei Temperaturen um 27 Grad Celsius. Und: Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen könnte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen. Mit dem Tiefdruckgebiet werden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern!
Flächenbrände in Kanada hatten zuletzt über einem Teil der USA zu gewaltigen Rauchwolken geführt, auch rund um New York. Die Skyline der Millionenmetropole war in den vergangenen Tagen zeitweise in dichte Rauchschwaden gehüllt, ein Brandgeruch lag in der Luft. Die Auswirkungen der Brände waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington. Am Samstag hatten die Behörden die Luftqualität noch als „Ungesund für empfindliche Gruppen“ eingestuft, vor allem für Kinder und ältere Menschen.