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Wetter am WM-Wochenende: Der Regen geht in die Nachspielzeit

Wetter am WM-Wochenende: Der Regen geht in die Nachspielzeit
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Anpfiff für die Fußballweltmeisterschaft 2026, doch schon jetzt spielt einer auf Zeit! Das düstere, ungemütliche Wetter geht in die Verlängerung und trübt uns die WM-Laune. Auch heute gibt es laut Prognosen der Wetter-Experten wieder viele Wolken und Regen. Wenig erfreulich, was sich da am Himmel abspielt. Und viele fragen sich, ob’s wenigstens am Sonntagabend trocken bleibt, wenn unsere Elf ihr erstes Gruppenspiel bestreitet.

Die Voraussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lässt allerdings nichts Gutes erahnen: Am Sonntag soll es im Norden und Osten wieder wolkig werden. Angekündigt sind einige Schauer, örtlich sogar Gewitter – bei Temperaturen um 18 Grad im Norden und bis zu 26 Grad am südlichen Oberrhein und Hochrhein. Die Fußball-Fans werden vielerorts also wieder zur (Trainings-)Jacke greifen müssen, wenn sie das Spiel im Freien genießen wollen.

So soll das Wetter am Samstag werden

Auch der Samstag verspricht keinen sommerlichen Sonnenschein: Vor allem im Norden und Osten von Deutschland werde es erneut wolkig. Hinzu kommen „zahlreiche Schauer sowie örtliche Gewitter“. Nur südlich des Mains soll es meist trocken bleiben. Die Temperaturen betragen dann laut DWD um die 15 Grad an der Küste und bis zu 28 Grad im Oberrheingraben.

Gegenüber BILD hält Wetter-Experte Dr. Karsten Brandt auch mit Blick auf den Sonntag lieber den Ball flach: „27 Grad in Mannheim, 19 Grad in Köln, Hamburg 18 Grad. Am Abend wird das Wetter zum jetzigen Stand überwiegend trocken, aber etwas kühler. Wenn das Spiel unserer Mannschaft dann schlecht läuft, kommen wir ganz schnell ins Frösteln.“

„Hitze-Quickie“ kommt erst nächste Woche

Erst nächste Woche sei Besserung in Sicht – zumindest vorübergehend. Brandt spricht von einem „Hitze-Quickie“ an zwei bis drei Tagen: „Die Temperaturen gehen dann schnell nach oben, aber auch wieder schnell nach unten.“ In der Pfalz könnten es am nächsten Donnerstag sogar bis zu 36 Grad werden – „vielleicht der wärmste Tag des Jahres“.

Doch zunächst ist Schafskälte angesagt. Der Sommer muss sich offenbar erst noch warmlaufen. Diplom-Meteorologe Dominik Jung auf BILD-Anfrage: „Kalte Luft aus dem Norden drückt zu uns und macht aus dem Freitag kurzerhand einen Schmuddel-Tag.“ Der DWD sagt für heute nur Höchstwerte zwischen 15 und 23 Grad voraus.

Wetter-Experte kündigt sogar Schnee an

Und das Wetter schlägt noch weitere Kapriolen: „Mitten im Juni fällt in Deutschland tatsächlich Schnee.“ Oberhalb von 1500 Metern wird es nach seinen Worten heute sogar weiß. Ab 2000 Metern seien sogar bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich.

Und das Wetter zum WM-Start von Nagelsmann & Co.? „Ein Jäckchen ist am Sonntag empfehlenswert. Zumindest im Südwesten bleibt’s trocken, aber abends wird’s kühl.“ Bleibt also nur die Hoffnung auf einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft – und ein neues Sommermärchen.

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