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Wetter: Ab sofort droht fast jeden Tag Regen

Wetter: Ab sofort droht fast jeden Tag Regen
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Die nächste angekündigte Hitze lässt noch auf sich warten. Die Temperaturen klettern nach Prognosen der Wetterexperten in den nächsten Tagen aber wieder nach oben. So richtig Sommerfreude dürfte aber nicht aufkommen: Denn die Sonne kämpft mit den Wolken – und gebietsweise gibt’s Regen und mitunter sogar Gewitter.

Das Wetter in Deutschland präsentiert sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ab Montag wieder zweigeteilt: In der Nordhälfte wechselnd bewölkt mit Schauern, im Nordosten gebietsweise längere Zeit Regen und kurze Gewitter. Die Höchstwerte: 17 bis 22 Grad. Besser sieht’s in der Südhälfte aus: Dort sind viel Sonne und Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad angekündigt.

So wird das Wetter

Am Dienstag soll es dann nicht nur im Südwesten viel Sonnenschein geben, sondern auch an der Ostsee. Ansonsten wechseln sich andernorts laut DWD „längere, sonnige Abschnitte“ mit dichten Wolken ab. Die angekündigten Temperaturen: 19 bis 24 Grad, im Südwesten zwischen 24 und 27 Grad. Am Mittwoch sollen es am Oberrhein dann sogar 29 Grad werden. Die Ruhe vor einer erneuten Gluthitze?

Gegenüber BILD erklärt Wetterexperte Dominik Jung: „Ein Skandinavien-Tief drückt die Temperaturen zwar hier und da deutlich runter. Die Hitze steht aber in den Startlöchern!“ Er hält ein Wärme-Comeback zum Monatswechsel für möglich. Aber bis dahin gibt’s nach seinen Worten im Norden eben erst einmal nur 20 bis 24 Grad, im Süden und Westen angenehme 24 bis 29 Grad.

Wann kommt die nächste Hitzewelle?

Auch Jung erwartet Schauer und Gewitter: „Mancherorts wird es ordentlich krachen.“ Er spricht lediglich von einer kurzen Verschnaufpause, bevor das große Schwitzen in diesem Sommer wieder beginnt. Jung: „Die aktuelle Gluthitze in Spanien und Frankreich drängt mit aller Macht in Richtung Mitteleuropa.“ Zum Ende des Monats prophezeit der Wetterexperte deshalb schon die dritte Hitzewelle in diesem Jahr.

Im Gespräch mit BILD nennt Wetterfachmann Dr. Karsten Brandt aber auch die guten Seiten des bisherigen Sommers: „Die heißen Tage hatten auch ihr Gutes: In unseren Pflaumen ist unfassbar viel Sonne drin!“ In seiner Heimat, am Niederrhein, habe er am Wochenende im Garten eifrig gepflückt und einen Teil auch eingekocht: „Denn so viele kann man ja gar nicht essen, wie an den Bäumen hängen.“

Zwei Wettermodelle, zwei Wetterprognosen

Dass jetzt Regen angesagt ist, freue natürlich die Natur. Brandt: „Aber unterm Strich ist es vielerorts staubtrocken, auch wenn uns die Schauer ein anderes Gefühl vermitteln. Bäche und Flüsse versiegen, einfach irre.“ Ob die angekündigte Hitzeblase tatsächlich kommt, das bleibe spannend: „Es gibt derzeit zwei Modelle mit ganz unterschiedlichen Prognosen fürs Wetter: Das amerikanische Modell sagt bereits für den kommenden Samstag im Südwesten 33 Grad voraus. Beim deutschen Modell, das meist etwas zurückhaltender ist, sind es nur 25 Grad. Es ist also noch nichts ausgemacht.“

Er habe aber schon das Gefühl, dass es temperaturmäßig nach oben geht. Ob wieder 40 Grad und mehr drohen, sei aber noch völlig ungewiss. „Es wird noch gerechnet“, sagt Brandt, der auf eine weitere Hitzeglocke gern verzichten würde. Wohl nicht nur er.

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