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Weltrekordhalter Sawe sagt Berlin-Marathon ab

Weltrekordhalter Sawe sagt Berlin-Marathon ab
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Berlin – Das wird die Marathon-Fans in Deutschland schmerzen. Am 27. September verwandelt der BMW Berlin-Marathon die Berliner Straßen in ein Leichtathletik-Volksfest. Einer wird aber fehlen, der den vier Jahre alten Streckenrekord (2:01:09 Std.) von Eliud Kipchoge (41/Kenia) hätte angreifen und vielleicht sogar einen neuen Weltrekord aufstellen können.

Weltrekordhalter sagt Berlin-Marathon ab

Am 26. April 2026 gelang dem Kenianer Sabastian Sawe (31) beim London-Marathon ein neuer Marathon-Weltrekord. Mit seiner Siegerzeit von 1:59:30 Stunden lief er als erster Mensch die 42,195 km bei einem offiziellen Marathon unter zwei Stunden. Klar, dass die Fans an der Strecke und im Zieleinlauf völlig ausrasteten und den Marathon-Helden feierten. Bei seinem Weltrekord trug er ultraleichte Carbon-Laufschuhe.

Im vergangenen Jahr gewann Sawe den Berlin-Marathon in der damaligen Jahresweltbestzeit von 2:02:16 Stunden. Die Hoffnungen auf einen neuen Weltrekord oder einen neuen Streckenrekord durch den Kenianer sind jetzt geplatzt. Eine Entscheidung, die dem Rekord-Läufer nicht leichtfiel.

In einem emotionalen Statement erklärt er den Fans seine Absage: „Schweren Herzens muss ich euch mitteilen, dass ich aufgrund einer Verletzung gezwungen bin, meinen Start beim Berlin-Marathon abzusagen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, auf den Straßen Berlins etwas Besonderes zu erreichen und die Ziellinie am Brandenburger Tor zu überqueren. Es war auch mein Wunsch, dem Rennen und seinen Organisatoren, die mich so sehr unterstützt haben, etwas zurückzugeben.“

Renndirektor Mark Milde: „Wir hätten Sabastian Sawe sehr gerne wieder in Berlin gesehen. Umso mehr bedauern wir, dass er in diesem Jahr nicht starten kann. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Genesung und hoffen, ihn bald wieder beim BMW Berlin-Marathon begrüßen zu können.“ Das Starterfeld bei den Männern ist trotzdem hochkarätig besetzt und verspricht ein heißes Rennen um den Sieg.

Bei den Frauen plant Tigst Assefa (29/Äthiopien) einen erneuten Angriff auf den Weltrekord, den sie vor drei Jahren in Berlin mit einer Zeit von 2:11:53 Stunden aufstellte, der aber 2024 von Ruth Chepngetich (32/Kenia) in Chicago auf die Fabelzeit von 2:09:56 Stunden verbessert wurde.

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