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Trump feiert in Washington: Hitzealarm bei Show zum Geburtstag der USA

Trump feiert in Washington: Hitzealarm bei Show zum Geburtstag der USA
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Washington – Amerika feiert seinen 250. Geburtstag – doch eine brutale Hitzewelle dämpft die Feierlaune. Das Hitzechaos trifft besonders die Mega-Party „Salute to America“ von US-Präsident Donald Trump (80) in Washington. Für den „4th of July“ zum runden Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung sind Temperaturen bis 40 Grad vorhergesagt. Geplant sind neben einem 40-minütigen Feuerwerk auch sieben Stunden Überflüge von Flugzeugen des US-Militärs und natürlich eine Rede von Präsident Trump. Die geplante alljährliche Unabhängigkeitsparade in Washington wurde wegen „extremer Hitze“ abgesagt.

Die Veranstaltung „Great American State Fair“ auf der National Mall, der Rasenfläche zwischen Kapitol und Washington Monument, wurde vorübergehend geschlossen, nachdem mehrere Menschen kollabiert waren. Die US-Hauptstadt wirkt durch die extremen Sicherheitsmaßnahmen wie eine Festung. Doch darüber hängt der Hitzedunst wie ein bleierner Schleier. Die Messe war aber bereits die Tage davor fast leergefegt – ein Flop für die Veranstalter von Trumps Jubelwochen „Freedom 250“.

Die Musik zur Pyro-Show am Abend wird eine Militärband spielen, darunter die Stücke „Sweet Caroline“ und „Party in the USA“. Für die National Mall rechnen Organisatoren mit über einer Million Besuchern über den gesamten Tag. Der zentrale Veranstaltungsbereich am Washington Monument ist aus Sicherheitsgründen auf etwa 150.000 Personen gleichzeitig begrenzt. Besuchern wurde wegen des Extremwetters geraten, erst gegen 17 Uhr zu den großen Höhepunkten zu kommen. Die große Show über am Himmel Washingtons ist aber weiterhin geplant.

Trump präsentiert die neue „Air Force One“

Der US-Präsident, der die großen militärischen Momente schätzt, will von 13.15 Uhr bis zum Sonnenuntergang Überflüge von Show-Formationen der Blue Angels, Thunderbirds und verschiedener Kampfjets der Typen F/A-18F Super Hornet, F-22 Raptor und F-35, als Commander in Chief abnehmen. Dazu kommen etliche weitere Flugzeuge des US-Militärs sowie Hubschrauber der Küstenwache.

Zur Schau stellen will Trump auch seinen brandneuen „Air Force One“-Jumbojet, ein umstrittenes Geschenk aus Katar. Höhepunkt der Luftaktivitäten: Knapp vor oder während des Feuerwerks soll ein B-1-Bomber einen nächtlichen Tiefflug mit Nachbrenner-Effekt durchführen („Afterburner Night Pass“). Trump plant – ähnlich wie bei Parteitagen, Vereidigungen oder großen Kongressreden – eine lange Ansprache. Motto: eine flammende Liebeserklärung an Amerika!

Es dürfte aber auch politische Attacken geben. Innenpolitische Abrechnungen gehören zum Standardrepertoire des Präsidenten. Bei der Eröffnung der letztendlich enttäuschenden Bundesstaaten-Messe hatte er gegen seine politischen Gegner geholzt, als wäre gerade Wahlkampf. Vor seinem Amtsantritt seien die USA ein „totes Land“, ja „ein Witz“ für die ganze Welt gewesen, beschuldigte er Vorgänger Joe Biden (83).

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