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Tödliches Wochenende: 10 Bergsteiger sterben in 3 Tagen in den Alpen

Tödliches Wochenende: 10 Bergsteiger sterben in 3 Tagen in den Alpen
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Sie wollten das sommerliche Wetter im Hochgebirge nutzen und ihrem geliebten Hobby nachgehen, doch für zehn Bergsteiger endete der Kletterspaß am vergangenen Wochenende tödlich. In den italienischen und französischen Alpen ist es zu einer Serie von Unfällen gekommen. Dazu kamen ein weiteres tödliches Kletterunglück im Schweizer Wallis, am berühmten Matterhorn, und eines im Karwendelgebirge bei Mittenwald (Bayern).

Begonnen hatte das tragische Wochenende am Gran Paradiso (4061 Meter) in den italienischen Alpen. Hier waren am Freitag drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Bergwacht entdeckte ihre Leichen nach einem Notruf auf einer Höhe von etwa 3600 Metern. Nach ihren Angaben stürzten die Bergsteiger an der dortigen Nordwand zu Tode. Nach offiziellen Angaben handelt es sich um drei Italiener aus der Provinz Trentino.

Einen Tag später starben im weitläufigen Mont-Blanc-Massiv ebenfalls drei Bergsteiger. Zwei von ihnen starben auf der französischen Seite des Mont Blancs, am Kuffner-Grat des Mont Maudit (4465 Meter). Nähere Angaben zu den beiden Verunglückten sowie zum Hergang des Unglücks gab es zunächst nicht. Der dritte tote Alpinist wurde am Samstag im Bereich des Brenva-Gletschers auf der italienischen Seite des Mont Blancs geborgen. Auch hier lagen zunächst keine Informationen zur Unfallursache vor.

Fünf Tote am Samstag

Außerdem kam am Samstag ein französischer Bergsteiger am Schweizer Matterhorn (4478 Meter) ums Leben. Er verunglückte am Pic Tyndall (4239 Meter) auf der sogenannten Normalroute zum Matterhorn. Sein Leichnam wurde von der Schweizer Luftrettung Air Zermatt geborgen.

Ebenfalls am Samstag stürzte ein 22-jähriger Kletterer im Karwendelgebirge bei Mittenwald rund 130 Meter in die Tiefe und starb an seinen schweren Verletzungen. Der Münchner war gemeinsam mit einem gleichaltrigen Begleiter im Karwendelgebirge unterwegs. Die beiden bildeten eine Seilschaft und hatten den Schöttelturm (ca. 2000 Meter Höhe) bestiegen. Die alarmierten Retter konnten nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.

Bergsteiger sehen Absturz und alarmieren Retter

Am Sonntagmittag mussten die Bergretter Todesopfer neun und zehn an diesem Wochenende verzeichnen: Am Monte Pasubio, an der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Vicenza und Trient, starben eine 25-jährige Frau und ein 26-jähriger Mann. Sie stürzten im Bereich Sojo d'Uderle an einer anspruchsvollen Felswand rund 100 Meter in die Tiefe.

Wie es dazu kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Ein dritter Bergsteiger, der mit den beiden unterwegs war, wurde von einem Rettungshubschrauber gerettet. Die Nachrichtenseite „Suedtirolnews“ berichtet, dass die Rettungskräfte von einer anderen Seilschaft alarmiert wurden, die den Absturz beobachtet hatte.

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