Alicante (Spanien) – Sie waren nach Alicante an die Costa Blanca gekommen, um ihre Spanischkenntnisse zu verbessern. Doch während ihres Austauschprogramms wurden mehrere Mädchen aus Deutschland Opfer sexueller Übergriffe. Eine der Minderjährigen stellte den 46-Jährigen wegen seines Verhaltens sogar zur Rede.
In der südspanischen Provinz Alicante wurde ein 46-jähriger Sportbetreuer festgenommen, der für die Austauschschülerinnen als Surf- und Stand-Up-Paddling-Lehrer tätig war. Ihm wird vorgeworfen, zehn minderjährige Austauschschülerinnen während einer Wassersport-Aktivität sexuell unangemessen berührt zu haben. Über den Fall hatten zuvor mehrere spanische Nachrichtenseiten berichtet.
Mädchen berichten von Übergriffen im Wasser
Nach Angaben der spanischen Policía Nacional soll der Festgenommene die Übergriffe während eines von einer Spanischschule organisierten Stand-Up-Paddling-Kurses begangen haben. Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem die Leiterin der Schule Anzeige erstattet hatte.
Mehrere Schülerinnen berichteten der Polizei, dass der Sportbetreuer sie an intimen Körperstellen berührt habe. Übereinstimmend nannten sie denselben Mann als mutmaßlichen Täter. Ihren Aussagen zufolge waren die Berührungen nicht versehentlich, sondern unnötig und äußerst unangenehm.
Surflehrer wurde dem Untersuchungsgericht überstellt
Nach den Aussagen der Mädchen leitete die Polizei Ermittlungen ein, die schließlich zur Festnahme des Mannes führten. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts auf zehn Sexualstraftaten an minderjährigen Mädchen ermittelt. Mittlerweile wurde er dem zuständigen Untersuchungsgericht in Alicante überstellt.
Wie alt die betroffenen Mädchen sind und aus welchem Bundesland in Deutschland sie kommen, blieb zunächst unklar.