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Riesiger Waldbrand verwüstet Ferienorte in Spanien

Riesiger Waldbrand verwüstet Ferienorte in Spanien
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Murcia (Spanien) – Fast 200 Menschen müssen ihre Häuser verlassen, als ein Waldbrand zwei Orte in der Region Murcia im Südosten Spaniens bedroht. Dramatische Aufnahmen zeigen höllische Flammen, die vom Wind angepeitscht werden, während gelbgrauer Rauch den Himmel bedeckt. Touristen und Einheimische laufen schreiend vor dem Feuer weg, das nur wenige Meter von den Wohnhäusern in Los Garres und Lages entfernt wütet.

Wanderer, die auf dem zerklüfteten Bergkamm der Cresta del Gallo unterwegs waren, schlugen am Dienstag gegen 15 Uhr Alarm. Sie sahen in dem Naturschutzgebiet Brände ausbrechen. Verzweifelte Augenzeugen setzten mehr als 200 Notrufe bei den Rettungsdiensten ab, als sich die Flammen in dem Gebiet bedrohlich schnell ausbreiteten.

Inferno durch Brandstiftung?

Mehr als 300 Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Soldaten waren im Einsatz, um das Inferno zu bekämpfen. Flugzeuge und Hubschrauber kreisten über dem Gebiet, um die Brände zu löschen. Laut Medienberichten hat das Feuer bislang über 270 Hektar Land zerstört. Eine Person wurde wegen Verbrennungen behandelt. Brisant: Die Rettungsdienste von Murcia gehen von absichtlicher Brandstiftung aus.

„Der ganze Himmel ist grau“

Ein Anwohner, der sein Haus verlassen hatte, sagte: „Der ganze Himmel ist grau. Man kann den Rauch von hier aus sehen, und es brennt immer noch.“ Ein anderer erklärte: „Es gibt hier viele Wohngebiete. Die Flammen sind sehr nah an sie herangekommen.“ Seinen Worten zufolge handelte es sich um eine „20 Meter hohe Flammenfront“.

Murcias Bürgermeisterin, Rebeca Perez, sagte, die Rettungskräfte hätten den Brand „unermüdlich“ bekämpft. „Allen Bewohnern von Los Garres und den betroffenen Gebieten möchten wir nach diesem schweren Tag unsere Anteilnahme und Unterstützung aussprechen.“

Das Feuer loderte am Mittwoch noch bis in die frühen Morgenstunden. Laut den Notfalldiensten von Murcia konnte der Waldbrand inzwischen weitestgehend gelöscht werden. Allerdings gebe es noch Glutnester. Diese würden mittlerweile jedoch „keine Gefahr“ mehr darstellen.

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