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Rentenversicherung lässt Beiträge steigen: Was das für Sie bedeutet

Rentenversicherung lässt Beiträge steigen: Was das für Sie bedeutet
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Berlin – Immer mehr Rentner, immer weniger Beitragszahler. Deshalb muss der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung massiv angehoben werden. Aktuell liegt die Abgabe bei 18,6 Prozent, die Arbeitgeber und Beschäftigte zur Hälfte zahlen müssen. BILD berichtete bereits Anfang Juni, dass der Beitrag zum 1. Januar 2028 auf 19,9 Prozent steigen wird. Nun bestätigt die Deutsche Rentenversicherung: Im Jahr 2029 könnte der Beitrag sogar erstmals die 20-Prozent-Marke knacken!

Der nicht reformierte Sozialstaat fliegt den Deutschen um die Ohren! Aktuell kommen auf jeden Rentner 2,5 Erwerbsfähige. Da immer mehr der geburtenstarken Babyboomer-Generation in den Ruhestand gehen, fällt der Wert nach und nach auf 1,9 Erwerbsfähige pro Rentner. Das steht im Grundsatzpapier der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Bereits jetzt schwinden die letzten Reserven: Zwar kann die Deutsche Rentenversicherung die Beiträge nach eigenen Angaben noch bis Ende 2027 stabil halten. Doch hinter den Kulissen zeichnet sich bereits der nächste Beitrags-Hammer für Millionen Menschen ab.

Rücklagen sind „weitestgehend abgeschmolzen“

Denn schon 2027 wird die Rücklage der Rentenkasse laut DRV „weitestgehend abgeschmolzen“ sein. „Um ein Absinken der Rücklage unter die Mindesthöhe von 0,3 Monatsausgaben zu verhindern, wird 2028 eine Anhebung des Beitragssatzes auf 19,9 Prozent erforderlich“, sagt Alexander Gunkel (58), Vorsitzender der Deutschen Rentenversicherung.

Und es könnte noch schlimmer kommen: Sollte der Bund seine Zuschüsse in die Rentenkasse wie geplant um vier Milliarden Euro kürzen, könnten die Rentenbeiträge bereits 2027 steigen. Gunkel schlägt Alarm: Die geplanten Kürzungen würden die Rentenversicherung hart treffen. Schließlich hatte die Regierung zugesagt, die Stabilisierung des Rentenniveaus zu finanzieren.

Das bedeutet der Mega-Rentensprung für Sie

Nutzen Sie den interaktiven BILD-Rechner zum steigenden Rentenbeitrag. Der Leser gibt sein monatliches Bruttogehalt ein und sieht sofort, was der höhere Beitrag ihn persönlich kostet. Auch alle weiteren Erhöhungen berücksichtigt das Widget.

Über die Reformen zur Rettung der Rente entscheidet die 13-köpfige Rentenkommission in Berlin. Ende Juni will sie ihre Vorschläge vorstellen und den Abschlussbericht an Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (58, SPD) übergeben.

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