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Neue Umfrage: Wüst-CDU verliert 10 Prozent in einem Jahr

Neue Umfrage: Wüst-CDU verliert 10 Prozent in einem Jahr
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Düsseldorf – Noch vor einem Jahr schien die Welt für die CDU in Nordrhein-Westfalen in Ordnung. Die Partei von Ministerpräsident Hendrik Wüst (51) lag in den Umfragen meilenweit vor der AfD. 38 Prozent für die CDU, nur 16 Prozent für die AfD. Ein Vorsprung von satten 22 Prozentpunkten. Doch eine neue Umfrage zeigt, dass davon nicht mehr viel übrig ist.

Eine neue Forsa-Umfrage zeigt: Die Union in Nordrhein-Westfalen schmiert kräftig ab. Innerhalb eines Jahres hat die Wüst-CDU fast zehn Prozent verloren.

Wäre am Sonntag Landtagswahl, käme die CDU nur noch auf 29 Prozent. Wüst spürt bereits den Atem der AfD im Nacken – die Rechtsaußen-Partei liegt bereits bei 22 Prozent. Der Vorsprung der CDU? Geschrumpft auf nur noch sieben Prozentpunkte!

Für die Union ist das eine alarmierende Entwicklung. Seit der letzten Umfrage im April verlor die CDU drei Punkte, während die AfD zwei Punkte zulegte.

Merz zieht Wüst-CDU runter

Besonders bitter: Der Absturz fällt in eine Zeit, in der die Union bundesweit unter Druck steht. Die jüngsten Landtagswahlen in Ostdeutschland wurden für die CDU zum Schock. Das Debakel in Sachsen-Anhalt, der verpasste Einzug in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und enttäuschende Ergebnisse in Berlin haben tiefe Spuren hinterlassen.

Bundeskanzler Friedrich Merz räumte selbst ein, die Wahlen hätten auch mit seiner Person zu tun gehabt. Genau das dürfte jetzt auch die CDU in Nordrhein-Westfalen nervös machen. Denn NRW gilt als das wichtigste Machtzentrum der Union. Sollte sich der Negativtrend bis zur Landtagswahl im April fortsetzen, könnte die CDU-Bastion gesprengt werden. Und sich damit auch die Kanzler-Träume von Wüst in Luft auflösen.

Während die SPD mit schwachen 14 Prozent auf der Stelle tritt, profitieren vor allem die Grünen. Sie legen einen Punkt zu und erreichen 18 Prozent. Auch die Linke gewinnt zwei Prozent dazu und kommt inzwischen auf acht Prozent. Die FDP bleibt dagegen bei drei Prozent hängen und wäre aktuell nicht im Landtag vertreten.

Forsa befragte vom 7. bis 18. September 1.030 Menschen. In NRW regiert die CDU unter Hendrik Wüst gemeinsam mit den Grünen.

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