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Nach Relegations-Drama: Trainer Jochen Seitz verlässt Lok Leipzig

Nach Relegations-Drama: Trainer Jochen Seitz verlässt Lok Leipzig
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Nur einen Tag nach dem verpassten Drittliga-Aufstieg gegen die Würzburger Kickers hat Trainer Jochen Seitz (48) seinen Rückzug beim 1. FC Lok Leipzig angekündigt.

Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wird Seitz seinen ursprünglich ab dem 1. Juli gültigen Vertrag nicht antreten. Über seine Beweggründe informierte der Coach zunächst die Geschäftsführung und anschließend die Mannschaft. Nach Vereinsangaben wird Seitz vorerst kein neues Traineramt bei einem anderen Klub übernehmen.

Trainer-Aus nach nächstem Relegations-Frust

Der Zeitpunkt überrascht. Schließlich hatte Seitz die Leipziger in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils zur Meisterschaft in der Regionalliga Nordost geführt. Dennoch scheiterte Lok zweimal in Folge in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga. Erst 2025 gegen Havelse, nun gegen Würzburg.

Zu den Gründen seines Rückzugs will sich Seitz in den kommenden Tagen über die Vereinsmedien ausführlich äußern. Für Mittwoch hat Lok zudem eine Pressekonferenz angekündigt. Der Trainer wird daran allerdings nicht teilnehmen.

Zwei Titel und ein Pokalsieg

Trotz des abrupten Endes überwiegt beim Verein die Dankbarkeit. In einer Mitteilung bedankte sich Lok ausdrücklich für den Einsatz des Trainers. Neben den beiden Regionalliga-Meisterschaften hob der Klub auch den Gewinn des Sachsenpokals 2025 sowie den starken Auftritt im DFB-Pokal gegen Schalke 04 hervor. „Und Danke auch dafür, wie Du mit Deiner Offenheit und Menschlichkeit für jeden im Verein ein gutes Wort und ein offenes Ohr hattest! Wir wünschen Dir für Deine persönliche Zukunft von allem nur das Beste“, heißt es in der Lok-Mitteilung.

Mit dem Rückzug von Seitz beginnt beim Traditionsverein nun die Suche nach einem Nachfolger. Gleichzeitig wird Lok mit Sicherheit den nächsten Anlauf auf den lang ersehnten Aufstieg in die 3. Liga planen.

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