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Nach Absturz in Alpen! Deutscher überlebt Nacht im Schnee: „Es muss Schutzengel geben“

Nach Absturz in Alpen! Deutscher überlebt Nacht im Schnee: „Es muss Schutzengel geben“
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Innsbruck (Österreich) – Ein dramatischer Einsatz in den Tiroler Alpen endete mit einem kleinen Wunder. Ein deutscher Wanderer war gestürzt und konnte erst einen Tag später gefunden werden. Er hatte die Nacht bei Schnee und Temperaturen um null Grad überlebt.

Der Mann aus Ettlingen in Baden-Württemberg war am Dienstag im österreichischen Bach nahe der bayerischen Grenze allein zu einer Wanderung aufgebrochen. Als er am Abend aus den Alpen nicht zurückkehrte, alarmierte der Wirt seiner Unterkunft die Einsatzkräfte.

Über Stunden suchten die Rettungsdienste auch mit einem Hubschrauber nach dem Verunglückten – erfolglos. „Die Suche gestaltete sich aufgrund des schlechten Wetters, weniger Informationen und des großen Suchbereichs sehr schwer. Gegen 01.30 Uhr musste die Suche vorerst abgebrochen werden“, schreibt die Bergrettung Elbingenalp/Bach auf Facebook.

„Grenzt an ein Wunder“

In der Nacht begann es zu schneien, die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt. Am Morgen des Mittwochs setzte die Bergrettung die Suche fort, immer noch unter widrigen Wetterbedingungen. Gegen 10.30 Uhr fanden sie den Vermissten in einem Schneefeld. Er war in einem steilen, felsigen Gelände auf über 2200 Metern abgestürzt. Die Einsatzkräfte hatten bereits mit dem Schlimmsten gerechnet, doch der verunglückte Wanderer war am Leben und bei Bewusstsein. „Dass der Bergsteiger die Nacht unter diesen Bedingungen überlebt hat, grenzt für alle Beteiligten an ein Wunder“, schreibt die Bergrettung.

Der Deutsche wurde mit einem Hubschrauber nach Bayern in ein Krankenhaus geflogen. „Es muss Schutzengel geben, anders ist es nicht erklärbar, dass man mit solchen Verletzungen eine Nacht bei diesen Temperaturen und Schneefall im Freien überlebt“, schrieben die Flugretter auf Facebook.

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