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Mysteriöser Tod einer Stewardess auf Hawaii: Sie stürzte aus dem 24. Stock eines Hotels

Mysteriöser Tod einer Stewardess auf Hawaii: Sie stürzte aus dem 24. Stock eines Hotels
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Honolulu (Hawaii) – Noch Stunden vor ihrem Tod schrieb Jenny Lupton (50) ihrer Schwester eine ganz normale Nachricht. Sie schwärmte von ihrem neuen Hibiskus-Tattoo und plante schon, welche Farbe später noch dazukommen sollte. Es waren die Worte eines Menschen, der an morgen dachte. Dann wurde die Flugbegleiterin tot auf Hawaii gefunden. Gestürzt aus dem 24. Stock ihres Hotels.

Ihre Leiche wurde im Abfallbereich des Hilton Hawaiian Village gefunden. Seitdem steht eine quälende Frage über dem Tod der Mutter eines 15-jährigen Sohns: War es ein tragischer Unfall, Suizid oder wurde Jenny gestoßen? Die Polizei von Honolulu ermittelt. Die Todesursache ist bis heute ungeklärt. Verlor Jenny das Gleichgewicht? War sie nicht allein im Zimmer? Oder nahm sie sich das Leben? Die Behörden schweigen – Antworten gibt es bislang keine.

Noch immer ist unklar, ob die Tür zum Hotelzimmer von innen verschlossen war. Auch mögliche Kampfspuren müssen die Ermittler noch auswerten – ebenso wie Fingerabdrücke oder DNA-Spuren, die auf eine weitere Person im Zimmer hindeuten könnten. Zudem prüfen die Behörden die Aufnahmen der Überwachungskameras des Hotels, um herauszufinden, ob Jenny in jener Nacht Besuch hatte.

Sicher ist bislang nur: Die Southwest-Flugbegleiterin befand sich dienstlich auf Hawaii, für einen kurzen Zwischenstopp zwischen zwei Einsätzen. Von diesem Trip kehrte sie nicht mehr zu ihrem 15 Jahre alten Sohn zurück.

Das Tattoo – nicht irgendein Motiv

Der Hibiskus erinnerte Jenny an ihren Vater, der früher Hibiskus im Vorgarten gepflanzt hatte. Und in derselben Nachricht, in der sie davon erzählte, fiel ein Wort, das ihre Familie bis heute nicht loslässt: Rückkehr. Jenny wollte das Tattoo, schrieb sie, nach ihrer Rückkehr noch farbig ausfüllen lassen.

„Wir wollen einfach wissen, was passiert ist“

Ihre Schwester sagte dem Lokalsender KFOR: „Wir sind fest davon überzeugt, dass sie das nicht absichtlich getan hat. Deshalb glauben wir, dass es entweder eine Art ungewöhnlicher Unfall war oder ihr jemand etwas angetan hat.“ Jenny wurde von ihrer Familie als lebenslustige, warmherzige Frau beschrieben. Ihre Nichte Sarah sagte: „Sie war mit jedem befreundet, den sie traf. Sie war der lustigste Mensch, den ich kannte, und hatte ein riesengroßes Herz. Wir befürchten, dass ein Verbrechen vorliegt.“

Noch schwerer wiegt der Verlust für Jennys 15‑jährigen Sohn. Die Angehörigen bezeichnen ihn als den Mittelpunkt ihres Lebens, ihr Ein und Alles. Die Familie fordert von den Ermittlern nur eines: „Wir wollen einfach wissen, was passiert ist.“

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