Hamburg – Blutige Szenen am Rande der Ironman-Strecke! Nur rund 100 Meter entfernt vom Triathlon-Großevent ist am Sonntagmittag ein Mann bei einer Messer-Attacke lebensgefährlich verletzt worden. Die Tat ereignete sich gegen 13.45 Uhr in der Hammerbrookstraße im Hamburger Stadtteil St. Georg. Während Tausende Sportler und Zuschauer im Ironman-Fieber waren, kämpften Rettungskräfte wenige Straßen weiter um das Leben des Opfers.
Nach ersten Erkenntnissen gerieten zwei Männer in eine heftige Auseinandersetzung. Plötzlich zog einer der Beteiligten ein Messer und stach seinem Kontrahenten zweimal in die Brust. Auf BILD-Anfrage teilte ein Sprecher der Polizei mit, dass die Tat nichts mit dem Sport-Event zu tun habe.
Opfer schwebt in Lebensgefahr
Rettungskräfte eilten sofort zum Tatort. Der schwer verletzte Mann wurde auf der Straße versorgt und unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebt in Lebensgefahr. Zeugen berichteten von dramatischen Szenen unmittelbar nach der Tat. Das Opfer soll bei dem Angriff schwer zugerichtet worden sein.
Der Angreifer flüchtete unmittelbar nach den Messerstichen. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein und rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an. Der Bereich um den Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Besonders im Bereich des Berliner Tors suchen Beamte intensiv nach dem Verdächtigen.
Butterfly-Messer entdeckt
Bei der Spurensicherung fanden Ermittler in Tatortnähe ein Butterfly-Messer. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, wird derzeit untersucht. Die Waffe wurde sichergestellt. Mehrere Zeugen konnten den Ermittlern eine Beschreibung des flüchtigen Täters geben. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind bislang völlig unklar. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.