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Lufthansa: Renitenter Passagier zwingt Flugzeug zur Umkehr

Lufthansa: Renitenter Passagier zwingt Flugzeug zur Umkehr
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Frankfurt/Main – Dramatische Szenen über Nordamerika! Ein Lufthansa-Airbus A380 auf dem Weg von San Francisco nach München musste seinen Flug mitten in der Nacht abbrechen. Grund: Ein „renitenter Passagier“ gefährdete nach Angaben der Airline die Sicherheit an Bord.

Der Lufthansa-Flug LH459 war mit 508 Passagieren am Mittwochabend in San Francisco gestartet. Zunächst verlief alles nach Plan. Der Superjumbo hatte bereits den US-Luftraum verlassen und war tief nach Kanada hineingeflogen.

Schleife bei Chicago geflogen

Über dem Norden Ontarios entschied sich die Flugbesatzung jedoch plötzlich dazu, die Transatlantik-Überquerung abzubrechen und nach Süden in Richtung USA umzukehren, so das Nachrichtennetzwerk weiter.

Flugdaten des Flugverfolgungssystems „AirNav Radar“ zeigen, dass die Lufthansa-Maschine zunächst in Richtung des Chicago O’Hare International Airports (ORD) geleitet wurde. Dort flog die Maschine eine Schleife, überquerte den Michigansee, um dann weiter nach Osten in Richtung Neuengland zu fliegen. Dort setzte die Maschine am Donnerstagmorgen um 8.42 Uhr schließlich am Flughafen Boston Logan (BOS) auf.

Passagier musste in Boston aussteigen

„In Boston wurde der Passagier von den Sicherheitsbehörden in Empfang genommen und sein Gepäck ausgeladen“, teilte Lufthansa auf BILD-Anfrage mit. Weitere Details und Informationen zu dem „Unruly Passenger“ machte die Fluggesellschaft nicht. Auch zu der Nationalität machte Lufthansa keine Angaben.

Nach dem Auftanken der Maschine in Boston setzte der Lufthansa-Airbus seinen Transatlantik-Flug fort und landete am Donnerstagabend um 23.15 Uhr in München (Bayern).

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